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- Bietet die PB Factoring auch "Stilles" Factoring an?
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Selbstverständlich. Wir bieten hier unterschiedlich ausgestaltete Produktvarianten an. Der Factor tritt hierbei nicht gegenüber dem Debitor in Erscheinung. Die gesamte Abwicklung verbleibt beim Forderungsverkäufer. Unsere Spezialisten geben Ihnen hierzu gern weitere Informationen.
- Wie wirkt sich Factoring auf die Bilanz aus?
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Factoring führt zu einer Verkürzung der Bilanz. Die Eigenkapitalquote und andere Bilanzkennziffern verbessern sich, weil die Verbindlichkeiten von Lieferanten abgebaut werden. Gerade wegen Basel II ist das für viele Unternehmen wichtig. Denn Außenstände können sich schnell so summieren, dass sie die Bilanz eines Unternehmens ernsthaft belasten. Hinzu kommt, dass immer mehr Debitoren längere Zahlungsziele fordern.
- Wie hoch ist die Finanzierungsquote?
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Wir finanzieren die Forderungen bis zu 90%. Die Höhe der Finanzierungsquote ist abhängig von den Abzügen, Bonivereinbarungen und Einreden, die in der jeweiligen Branche üblich sind.
- Kaufen Sie auch Forderungen gegen private Abnehmer?
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Grundsätzlich ja, es bedarf jedoch hier einer Einzelfallentscheidung.
- Welcher Mindestumsatz muß erreicht werden?
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Wir bieten Factoring für Unternehmen mit einem Mindestumatz ab 5 Mio. € pro Jahr an.
- Wie wirkt sich der Einsatz eines Factors auf das Rating eines Unternehmens aus?
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Factoring verbessert die Liquiditäts- und Rentabilitätslage des Forderungsverkäufers nachhaltig. Die Anwendung von Factoring führt zu einer Bilanzverkürzung. Durch den Abbau von Lieferantenverbindlichkeiten verbessert sich die Eigenkapitalquote. Da der Factor auch das Ausfallrisiko übernimmt, verbessert sich die Bonität des Unternehmens insgesamt und so kann auch eine bessere Beurteilung im Rating erreicht werden.
- Gibt es bei den Banken Vorbehalte gegenüber dem Factoring?
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Nein, ganz im Gegenteil. Factoringgesellschaften sind in den meisten Fällen Tochtergesellschaften von Banken und ergänzen die Finanzierungspalette ihrer Gesellschafter. Eine Factoringgesellschaft kann und will keine Hausbankfunktion übernehmen.
- Worin liegen die besonderen Vorteile des Factorings für ein mittelständisches Unternehmen?
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Die Außenstände machen oft 20-35% der Bilanzsumme kleiner und mittlerer Unternehmen aus. Durch Factoring können die Außenstände in sofortige Liquidität verwandelt werden. Übernimmt ein Factor die Forderungen, ist das Unternehmen vollständig gegen Forderungsausfälle abgesichert und kann auch die Kosten für ein eigenes Debitorenmanagement sparen.
- Ist Factoring nicht viel zu teuer?
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Nein. Die Zinsen entsprechen den Zinssätzen für kurzfristige Barkredite. Sofern das Debitorenrisiko und das Debitorenmanagement vom Factor übernommen werden, fällt hierfür eine Factoringgebühr an, die sich nach Risiko und Aufwand richtet.
- Wird die Beziehung durch Einschaltung eines Factors beeinträchtigt?
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Selbstverständlich nicht, denn der Forderungsverkäufer wird, sofern es sich um ein offenes Factoring handelt (d.h. der Debitor ist über die Forderungsabtretung informiert) über alle Abläufe und Geschehnisse genauestens informiert bzw. in notwendige Entscheidungen eingebunden. Handelt es sich um ein stilles Verfahren (d.h. der Debitor wird nicht über die Einschaltung eines Factors informiert), verbleibt die gesamte Abwicklung von vornherein beim Forderungsverkäufer.




