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Schluss mit Schlüssel – neue Türsysteme

Aus Ausgabe 03 / 2011

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Der Schlüssel wird zum Relikt, denn jetzt erobern digitale Türöffner mit eingebauter Sicherheitstechnik den Markt. Der Einbruchsschutz steht dabei an oberster Stelle.

Sicher: der digitale Zutritt
Sicher: der digitale Zutritt
Bild Nr. 5747 (JPG, 0,3 MB)
Quelle: BHW Bausparkasse / Burg Wächter

Die Einbrecher gehen immer gezielter vor und nutzen ausgefeilte Einbruchstechniken. In Sekundenschnelle werden ungesicherte Fenster ausgehebelt und konventionelle Haustürschlösser geknackt. "Wer sein Wohneigentum effektiv schützen will, sollte auf digitale Technik setzen", sagt Uta Schaller von der BHW Bausparkasse. "Das hat erhebliche Vorzüge." Das Fingerprint-System beispielsweise öffnet die Tür nur, wenn das Lesegerät den Fingerabdruck eines autorisierten Benutzers erkennt. Beim Code-Schloss gibt die richtige Zahlenkombination den Zutritt frei. Eine zentrale Rolle bei Zutrittssystemen spielt neuerdings das Handy. Die Farbcode-Technik "Colourbeam" macht es zum digitalen Schlüssel. Besucher oder Pflegepersonal bekommen per SMS einen Farbcode. Halten sie ihr Handy an die Tür, werden sie eingelassen. Der Schlüssel kann einmalig oder auch zeitlich begrenzt vergeben werden und die Schlüssel lassen sich jederzeit aus der Ferne deaktivieren. Einen galanten Service mit praktischer Note bietet das "wirelessKey"-System. Sobald sich der Handybesitzer dem Eingang seines Hauses nähert, öffnet sich per Signal die Türe von selbst. Geht das Handy verloren, kann das Mobiltelefon sofort aus dem System gelöscht werden und potenzielle Einbrecher müssen leider draußen bleiben.

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