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Die besten Modernisierungspakete

Aus Ausgabe 04 / 2011

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Welche Sanierungsmaßnahmen lohnen sich, welche Förderungen sind drin? Wer 2012 seine Immobilie modernisieren will, braucht eine kluge Strategie. Von der Paketgröße "S" bis "XL" – der langfristige Nutzen zählt.

Teilmodernisierung oder Rundumerneuerung: Wer klug investiert, wird nachhaltig belohnt
Teilmodernisierung oder Rundumerneuerung: Wer klug investiert, wird nachhaltig belohnt
Bild Nr. 5789 (JPG, 2,0 MB)
Quelle: BHW Bausparkasse / Bauherren-Schutzbund e.V.

Hausbesitzer, die sich für eine energetische Sanierung ihrer Immobilie entscheiden, können ihre Energiekosten um bis zu 85 Prozent senken. Dabei profitieren sie zusätzlich von staatlichen Fördermitteln der KfW-Förderbank und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). "Die Aufwertung der eigenen vier Wände lohnt sich", so Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse. "Von der kleinen Maßnahme mit geringen Kosten im Reihenhaus der 50er-Jahre bis zur Runderneuerung einer Gründerzeit-Villa."

"Paket S": Warm einpacken

Kleine Investition mit hohem Nutzen: Bei einem Einfamilienhaus von 150 Quadratmetern Wohnfläche kostet es circa 3.000 Euro, die oberste Geschoss- und Kellerdecke sowie die Rohrleitungen zu isolieren. Wer umgehend etwa 630 Euro Brennstoffkosten pro Jahr sparen will, sollte die Heizkörper mit Thermostat-Ventilen ausstatten. Das ist im Budget. Schon nach vier Jahren haben sich die Ausgaben amortisiert.

"Paket L": Effizient heizen

10.000 Euro zahlen Modernisierer, die ihre alte Heizanlage gegen eine Brennwertheizung plus Solarkollektoren eintauschen. „Für Finanzierungssummen im Bereich von 10.000 Euro können Hausbesitzer spezielle Modernisierungsdarlehen mit staatlich subventionierten Niedrigzinsen abrufen“, sagt Bernd Neuborn. Wer das „L“- Paket wählt, belohnt sich mit staatlicher Förderung von 400 Euro. Nach zehn Jahren hat sich die Investition für die Sanierer bereits ausgezahlt – dank der Energieeinsparung von bis zu 50 Prozent.

"Paket XL": Rundum dämmen

Wer alle Möglichkeiten ausschöpft, kann mit einer Investition von rund 43.000 Euro sein Haus energetisch auf Neubau-Niveau bringen. Enthalten sind im "XL-Paket" die Dämmung der Außenwände, des Dachs und der Kellerdecke, der Austausch alter Fenster gegen Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. "Modernisierer sollten auch eine neue Heizung und eine Solaranlage mit Warmwasseraufbereitung einplanen", rät BHW-Experte Bernd Neuborn. Mit der staatlichen Förderung von circa 5.900 Euro amortisieren sich die Kosten des Projekts nach 17 Jahren.

Tipp

Die BAFA zahlt 300 Euro, wenn man einen anerkannten Energieberater beauftragt. Der ermittelt Energiebedarf und Einsparmöglichkeiten und informiert über die Förderfähigkeit.

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Rüdiger Grimmert

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Iris Laduch-Reichelt

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