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Stufenfreier Wohnkomfort für zu Hause

Aus Ausgabe 04 / 2011

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Alt werden in den eigenen vier Wänden, das wollen 65 Prozent der Deutschen. Aber die wenigsten Eigenheime sind altersgerecht ausgestattet. Wer sein Haus oder seine Wohnung barrierefrei umbauen will, muss sich beeilen, denn Fördergelder von der KfW gibt es nur noch bis Ende des Jahres. Informationen zur Förderung ab 2012 finden Sie hier.

Der private Aufzug fürs Eigenheim – bis Jahresende gefördert
Der private Aufzug fürs Eigenheim – bis Jahresende gefördert
Bild Nr. 5780 (JPG, 1,1 MB)
Quelle: BHW Bausparkasse / ThyssenKrupp Encasa

In 83 Prozent der rund elf Millionen Seniorenhaushalte in Deutschland entspricht die Ausstattung nicht den Bedürfnissen ihrer Bewohner, so eine aktuelle Studie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Häufiges Problem: Das Reihenhaus mit Platz für die ganze Familie wird im Alter zur Stolperfalle. Ein bewährtes Mittel zur Überwindung von Stufen ist der Treppenlift. Innerhalb weniger Stunden montiert, ermöglicht er stufenlosen Wohnkomfort. Für Rollstuhlfahrer ist ein Aufzug eine gute Alternative. Circa vier Tage dauert seine Montage für zweistöckige Einfamilienhäuser. "Der Einbau eines Lifts ist eine nachhaltige Investition, denn er steigert die Mobilität und gleichzeitig den Wert der Immobilie", so Angelika Sosnowski von der BHW Bausparkasse. Modernisierer sollten für Planung und Herstellung mit mindestens drei Monaten Vorlauf rechnen.

Förderendspurt läuft!

Die Kosten für einen Lift belaufen sich auf circa 30.000 Euro. Mit etwa 10.000 Euro ist der Treppenlift die günstigere Alternative. Beide Varianten werden staatlich gefördert.

Treppenlifte im neuen Design
Treppenlifte im neuen Design
Bild Nr. 5781 (JPG, 1,0 MB)
Quelle: BHW Bausparkasse / Lifta

Treppenlifte können bei vorliegender Pflegestufe mit bis zu 2.557 Euro von der Krankenkasse bezuschusst werden. Sosnowski: "Auch das Programm 'Altersgerecht Umbauen' der KfW-Förderbank unterstützt Maßnahmen, die Barrieren reduzieren, mit bis zu fünf Prozent der Kosten." Wer diese Finanzhilfe in Anspruch nehmen will, sollte sich jedoch beeilen: Das Programm endet mit dem Jahr 2011. Anträge, die bis Mitte Dezember eingereicht werden, haben noch gute Chancen auf eine Förderzusage.

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Rüdiger Grimmert

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Iris Laduch-Reichelt

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