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- Umfrage: Der Krise trotzen – mit der eigenen Immobilie
Die eigene Immobilie erscheint vielen Deutschen als Fels in der Brandung, hat die Postbank-Studie "Altersvorsorge in Deutschland" ergeben.
Angesichts der wirtschaftlichen Turbulenzen genießt "Betongold" so viel Vertrauen wie keine andere Form der Vorsorge. 63 Prozent der berufstätigen Bundesbürger, so die aktuelle Postbank-Erhebung mit 1.771 Teilnehmern, halten die eigene Immobilie für eine besonders sichere Altersabsicherung. So wollen auch 34 Prozent der Berufstätigen, die ihre Vorsorge derzeit auszubauen planen, in ein Eigenheim investieren. Zum Vergleich: Im Vorjahr gaben dies lediglich 23 Prozent an. "Die eigene Immobilie ist eine Investition mit stabiler Wertentwicklung. Durch die historisch niedrigen Zinsen für Baugeld haben Erwerber heute besonders gute Einstiegschancen", sagt Dieter Pfeiffenberger, Vorstandsvorsitzender der BHW Bausparkasse. Derzeit bewegt sich der Zinssatz für ein Zehn-Jahres-Darlehen bei etwa 3,5 Prozent – ein historisch niedriger Wert.
Als einzige Kapitalanlage, in der man wohnen kann, ist das Eigenheim auch bei den Berufstätigen unter 30 Jahren sehr beliebt: 63 Prozent sehen es als besonders zuverlässige Absicherung für das Alter an. Die Immobilie verweist damit bei den Jungen die staatliche Rente (44 Prozent) klar auf Platz zwei. In der Rangliste der Jobstarter folgt mit 37 Prozent Gold, sieben Prozentpunkte dahinter die Riester-Rente.





