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Unsichtbar und klimafreundlich: Flächenheizungen

Aus Ausgabe 04 / 2011

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Zum Beginn der kalten Jahreszeit drehen die Energieversorger an der Preisschraube. Mit Kostensteigerungen von bis zu 50 Prozent kann der Winter teuer werden. Eine sparsame Alternative bietet die Flächenheizung.

Wandheizung – spart Platz und Geld
Wandheizung – spart Platz und Geld
Bild Nr. 5782 (JPG, 1,3 MB)
Quelle: BHW Bausparkasse / Viega

Unsichtbar und effizient: Flächenheizungen stehen hoch im Kurs. Bereits jeder zweite Bauherr in der Bundesrepublik setzt beim Heizen auf die Wärme aus Wand oder Boden. Die Vorteile überzeugen Energiesparer: Gegenüber herkömmlichen Heizkörpern können sie bis zu zehn Prozent der Kosten durch eine Wandheizung und zwölf Prozent durch eine Fußbodenheizung sparen. "Herkömmliche Radiatorheizungen benötigen eine Vorlauftemperatur von 60 bis 70 Grad, die niedrig temperierten Flächensysteme sorgen schon mit 35 Grad für wohlige Wärme im Haus", erläutert Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. "Dadurch lassen sie sich optimal mit innovativer Technik wie Wärmepumpe oder Solaranlage kombinieren."

Wärme aus Wand und Boden – rundum wohlig
Wärme aus Wand und Boden – rundum wohlig
Bild Nr. 5783 (JPG, 0,8 MB)
Quelle: BHW Bausparkasse / Viega

Wand oder Boden?

Sowohl Boden- als auch Wandheizungen sind nachträglich integrierbar und somit "Altbau-tauglich". Grimmert empfiehlt, einen Profi zu Rate zu ziehen. "Der Fachmann kann wegweisende Tipps zu Verlegart und Heizungssystem geben." Welches System am besten geeignet ist, hängt von der Immobilie und regionalen Bautraditionen ab. Laut dem Bundesverband für Flächenheizungen favorisieren Norddeutsche die Fußbodenheizung, Eigentümer in Süddeutschland ziehen die Wandheizung vor. Am günstigsten ist es, schon beim Neubau auf Fläche zu setzen. Dann kostet der Quadratmeter Heizung circa 35 bis 50 Euro.

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Rüdiger Grimmert

Rüdiger Grimmert
Pressesprecher
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Iris Laduch-Reichelt

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