Ein Mann liest die Zeitung.
Sie sind hier: 23.05.2012 12:17:02

Neu entdeckt: Heizen wie die alten Römer

Aus Ausgabe 01/10

Schrift -+

Immer mehr Haus- und Wohnungseigentümer setzen auf die behagliche Wärme einer Fußboden- oder Wandheizung. Solche Flächenheizungen lassen sich auch nachträglich noch problemlos einbauen.

Gemütliches Wohlfühl-Klima dank Flächenheizung; Quelle: BHW Bausparkasse /Stiebel Elektron; BildNr. 5575
Gemütliches Wohlfühl-Klima ...
Quelle: BHW Bausparkasse/Stiebel Elektron
BildNr. 5575; Download JPG (1,81MB)

Schon die Römer wussten die Vorteile einer Heizung zu schätzen, bei der ein massiver Körper mit warmer Luft durchströmt wird. Als Wärmeträger wurden damals Fußböden oder Wände eingesetzt. Auch heute nutzen immer mehr Menschen die behagliche Wärme einer solchen Flächenheizung. So ist in jedem zweiten Ein- und Zweifamilienhaus in Deutschland eine Fußbodenheizung eingebaut. Aus guten Gründen, wie Ralf Palm von der BHW Bausparkasse weiß: „Bei herkömmlichen Heizkörpern sammelt sich die abgestrahlte Wärme unter der Decke, am Fußboden sind die Temperaturen dagegen vergleichsweise niedrig. Somit wird die Behaglichkeit als gering und die Temperatur als zu kühl empfunden. Fußboden- und Wandheizungen geben hingegen überwiegend Strahlungswärme ab.”

Gemütliches Wohlfühl-Klima dank Flächenheizung; Quelle: BHW Bausparkasse /Kermi; BildNr. 5576
... dank Flächenheizung;
Quelle: BHW Bausparkasse /Kermi
BildNr. 5576;
Download JPG (1,76MB)

Angenehm und energieeffizient
Die Strahlungswärme wird nicht nur als angenehm empfunden, sondern spart obendrein Energie. Weil der menschliche Körper diese Wärme sofort wahrnimmt, kann die Temperatur um zwei bis drei Grad niedriger eingestellt werden als bei herkömmlichen Heizkörpern. Zudem kommt die Flächenheizung mit niedrigeren Vorlauftemperaturen aus. Daher lässt sie sich gut mit einer Wärmepumpe betreiben. Ein weiterer Vorteil ist die Hygiene. Im Unterschied zu Radiatoren wirbeln großflächige Heizungen keinen Staub auf. Durch die gleichmäßige Wärmeverteilung werden Hausstaubmilben und Schimmelpilzbildung verhindert. Für eine Fußbodenheizung eignen sich alle Bodenbeläge, die über die Kennzeichnung – Heizschlange mit drei Pfeilen nach oben – verfügen.

Auch altbautauglich
Für Altbauten galt die Fußbodenheizung lange Zeit als tabu, weil der früher übliche Nass-Estrichbelag für manche Balkendecke zu schwer war. Inzwischen gibt es verschiedene Trockensysteme, die bestens für Sanierungen geeignet sind. „Eine nicht minder behagliche Alternative zur Fußbodenheizung ist die Wandheizung. In Verbindung mit einem Lehmputz sorgt sie für eine gesunde Strahlungswärme und ein angenehmes Raumklima“, erklärt Ralf Palm von BHW. „Wer sich für eine Wandheizung entscheidet, muss berücksichtigen, dass die Heizfläche nicht mit Möbeln verstellt werden.

Kontakt


Rüdiger Grimmert

Rüdiger Grimmert
Pressesprecher
ruediger.grimmert@postbank.de
Download JPG

Kontakt


Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch-Reichelt
Pressesprecherin
iris.laduch-reichelt@postbank.de
Download JPG