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Gras drüber: Naturtapeten

Aus Ausgabe 01/10

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Draußen? Drinnen! Für Stubenhocker kommt jetzt die Lösung: Sie holen sich Gräser und Pflanzenfasern in die eigenen vier Wände: als Design-Tapeten.

Exotik pur: Bambus als Wandschmuck; Quelle: BHW Bausparkasse/ Proambiente/ Omexco; BildNr. 5568
Exotik pur: Bambus als Wandschmuck; Quelle: BHW Bausparkasse/ Proambiente/ Omexco
BildNr. 5568;
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Grünes Wohnen liegt im Trend. Jetzt holen sich die Deutschen die Natur in die gute Stube. Immer an der Wand entlang halten Tapeten aus Pflanzenfasern in warmen Farben Einzug in Wohnräume. Verwobene Gräser in Weinrot, Grün oder Braun, Bambushalme oder Kork – die Öko-Tapeten sorgen mit ihrem natürlichen Charme für Atmosphäre. Mit ihren kleinen Unebenheiten sind die Naturschönheiten Unikate, die jeden Raum ganz individuell gestalten. Bei der Herstellung werden die getrockneten, pflanzlichen Materialien in Handarbeit auf Papier oder Vlies befestigt, um die Fasern nicht zu beschädigen. Angebracht werden sie wie ganz normale Tapeten. Der ökologische Wandbelag hat nicht nur optische, sondern auch praktische Vorteile: „Die pflanzlichen Materialien wirken schallisolierend und nehmen Feuchtigkeit auf“, erklärt Uta Schaller von der BHW Bausparkasse. „So tragen sie zu einem angenehmen Raumklima bei. In Feuchträumen wie Bad oder Küche sind die Naturtapeten allerdings nur bedingt zu empfehlen.“ Die Qualität hat ihren Preis: Die Ökotapeten kosten ab etwa 27 Euro pro Meter. Dafür halten die Pflanzen-Tapeten bis zu mehrere Jahrzehnte.

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Rüdiger Grimmert

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