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- Agenda 2011 für Modernisierer: Förder-Euros
2012 werden die Auflagen für Modernisierungen weiter verschärft, so will es die Europäische Union. Eigentümer von Altbauten sollten Förderungen nutzen – solange staatliche Gelder fließen.

Chance für Altbau-Besitzer: Noch lohnt die Förderung;
Quelle: BHW Bausparkasse;
BildNr. 5693;
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Die nächste Energiespar-Runde des Gesetzgebers kommt bestimmt, darauf können sich Immobilienbesitzer und auch Mieter jetzt schon einstellen Vor zwei Jahren brachte die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, Immobilieneigentümern den Energieausweis ins Haus. Die Anforderungen an die energetische Modernisierung von Altbauten verschärften sich um 30 Prozent. In diesem Jahr gönnt der Gesetzgeber Eigentümern eine Atempause, 2012 jedoch fordert die EU voraussichtlich ab Juli die Übertragung neuer Auflagen in deutsches Recht.
Nach der Reform ist vor der Reform
Bereits seit 2008 gibt es den Energieausweis, den sich Wohnungserwerber vom Verkäufer vorlegen lassen können, um ein Objekt zu bewerten. Durch die bevorstehende neue EnEV-Runde 2012 müssen Eigentümer zwei Maßnahmenpakete für ihr Haus nachweisen. Gefordert sind konkrete Maßnahmen für eine umfassende Sanierung ebenso wie die Fixierung von Modernisierungsschritten für einzelne Bauteile des Hauses. Zusätzlich sollen Heiz- und Klimaanlagen regelmäßig auf den Prüfstand kommen.
Tipp: Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse empfiehlt: „Wer sein Haus in diesem Jahr saniert, spart nachhaltig Energie und bares Geld. Zinsgünstige Modernisierungsdarlehen und staatliche Förderungen erleichtern die Realisierung.“
Nicht verschieben
Modernisierer sollten auch die staatlichen Kredite und Zuschüsse in ihre Finanzierung integrieren. „Wer jetzt handelt, schöpft aus dem Vollen!“, sagt Bernd Neuborn. „Werden Sanierungsmaßnahmen ab 2012 zur Pflicht, könnten Fördergelder reduziert werden.“
Info: Bei den Programmen der KfW gilt die Faustregel: Je höher die energetische Qualität einer Sanierung, desto mehr Förder-Euros rollen. Sanierer von Einfamilienhäusern können Kredite von bis zu 75.000 Euro mit einem Zinssatz ab 2,32 Prozent und einem Tilgungszuschuss von bis zu 12,5 Prozent der Darlehenssumme abrufen, genauso wie Käufer von Effizienzhäusern („Programm 151“). Wer Eigenkapital einbringt, kann alternativ zu einem Kredit mit Zuschüssen von bis zu 13.125 Euro rechnen („Programm 430“). Die Darlehen der KfW werden über Banken und Bausparkassen beantragt, Zuschüsse vom Modernisierer direkt. Ab März 2011 fördert die KfW wieder einzelne Maßnahmen wie Dämmung oder Fensteraustausch. Infos: www.kfw.de/inlandsfoerderung.





