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- Sanieren geht auch ohne Vater Staat
Eine Finanzspritze für Haus-Modernisierer von Vater Staat? Kann, muss aber nicht sein. Die Mehrheit der Deutschen findet, dass die Energieersparnis schon Anreiz genug für eine Sanierung von Haus oder Wohnung ist, so das Ergebnis einer Emnid-Studie im Auftrag der BHW Bausparkasse.

Für Sanierer geht Rechnung auch ohne Förderung auf; Quelle: BHW Bausparkasse;
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71 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass sich aufgrund der Energieeinsparung eine Sanierung einer Immobilie auch ohne staatliche Förderung lohnt. Laut einer aktuellen Emnid-Umfrage für die BHW Bausparkasse legen Bewohner ländlicher Regionen größeren Wert auf die finanziellen Anreize des Staates als Großstädter. Doch in Zukunft sind Förderungen keine Selbstverständlichkeit mehr: Für 2011 kürzt der Staat die Fördermittel für Modernisierer um rund ein Drittel auf 936 Millionen Euro. Dass sich eine Gebäudesanierung nach wie vor auszahlt, ist vor allem in den steigenden Energiekosten begründet. So kann die Heizkostenrechnung für einen Vierpersonenhaushalt in einem unsanierten, 150 Quadratmeter großen Haus mit bis zu 3.150 Euro jährlich zu Buche schlagen. „Hauseigentümer können ihren Energieverbrauch schon mit einfachen Maßnahmen reduzieren“, sagt Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse. „Eine Dämmung der obersten Geschoss- und der Kellerdecke sowie der Rohrleitungen kostet rund 3.000 Euro und bringt eine Ersparnis von etwa 630 Euro pro Jahr.“ Hoch effizient ist eine Komplettmodernisierung inklusive des Austauschs der Heizanlage. Die Umrüstung zum Standard eines modernen Effizienzhauses senkt die Heizkosten um bis zu 85 Prozent.





