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- Immobilien: Versicherungsschutz für jedes Wetter
Sturm, Feuer, Überflutung – Katastrophenschäden kosten alljährlich Milliarden Euro. Ein Albtraum für Eigenheimbesitzer, die nicht oder falsch versichert sind. Merke: Vorsicht ist besser als teuer!

Da braut sich was zusammen! Immobilieneigentümer sollten nichts dem Zufall überlassen;
Quelle: BHW Bausparkasse;
BildNr. 5694;
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Verwüstungen durch Wind und Wetter können hohe Schäden verursachen, und es kann jeden überraschen. Mehr als 1,8 Millionen Immobilien waren im vergangenen Jahr betroffen, der verursachte Schaden liegt über 3,5 Milliarden Euro. Oft traf es die Hausbesitzer völlig unvorbereitet. „Bis 1994 war eine Gebäudeversicherung gesetzlich vorgeschrieben, meistens in Form einer Brandschutzversicherung“, erläutert Expertin Iris Laduch-Reichelt von der BHW Bausparkasse. Mittlerweile müssen Eigentümer aus eigenem Antrieb für die Sicherung von Haus und Hof sorgen. Besonders ratsam ist daher der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung. Sie bietet grundsätzlichen Schutz gegen Feuer-, Trinkwasser-, Sturm- und Hagelschäden und umfasst alle festen Bestandteile des Hauses wie Mauerwerk, Leitungen oder Fenster. Nebengebäude wie Garage oder Gartenhaus können mitversichert werden, müssen aber in der Police aufgeführt und in der Versicherungssumme berücksichtigt sein.
Schäfchen ins Trockene bringen
Bewegliche Güter in Haus und Wohnung wie Möbel, Teppiche oder Elektrogeräte werden durch eine Hausratversicherung abgedeckt. Die gilt auch für Mieter als wichtige Absicherung von Hab und Gut. „Wenn der Einrichtungswert durch eine Sanierung oder neue Möbel steigt, sollten Sie die Versicherungspolice entsprechend anpassen. Sonst riskieren Sie, im Schadensfall auf einem Teil Ihrer Kosten sitzen zu bleiben“, betont BHW-Expertin Laduch-Reichelt. Regelmäßige Kontrolle ist daher wichtig. Die Versicherungskosten richten sich aber nicht nur nach dem Wert der Immobilie: Alle Versicherer greifen auf Statistiken, z. B. des Deutschen Wetterdienstes, zurück. Auf deren Grundlage kalkulieren sie das Schadensrisiko und die fällige Prämie.
Sicher auf der Baustelle
Auf Baustellen gilt es, die erhöhten Unfall-Risiken besonders abzusichern.
Bauherren, die sich während der Bauzeit vor den Kosten durch Unwetterschäden, Vandalismus oder Diebstahl schützen wollen, können eine Bauleistungsversicherung abschließen. Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung schützt vor Schadenersatzansprüchen Dritter, z.B. bei Unfällen auf der Baustelle. Eine Wohngebäudeversicherung greift erst nach Einzug ins Eigenheim.
Info:
„Freunde und Verwandte sind in der Haftpflichtversicherung nicht berücksichtigt“, erläutert Expertin Iris Laduch-Reichelt von der BHW Bausparkasse. „Eine Bauhelferversicherung schafft Sicherheit für zupackende Unterstützer aus Familie und Bekanntenkreis.“





