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Textile Wandbespannungen erleben eine Renaissance. Dabei sind sie nicht nur dekorativ, sie punkten auch mit wärme- und schallisolierenden Eigenschaften.

Motiv-Bespannungen für jeden Geschmack; Quelle: BHW Bausparkasse/Kunstfabrik24; BildNr. 5687; Download JPG (1,7 MB)
Schon am Hofe von Ludwig XIV. gehörten Wandbespannungen zum guten Wohnstil in den Salons. Im Laufe der Zeit haben sich die Motive deutlich gewandelt, die Wirkung der textilen Wandoberfläche jedoch ist geblieben: Sie strahlt Wärme aus und schafft mit wahlweise Deko-, Leinen- oder Baumwollstoffen eine ganz besonders wohnliche Atmosphäre. Meist sind die Stoffe auf Holzrahmen oder Plastikleisten gespannt und an der Wand befestigt. Der zwischen Wand und Stoff entstehende Hohlraum wird mit einem Vlies ausgeglichen, wodurch eine wärme- und schalldämmende Isolierung entsteht. Das verbessert auch die Raumakustik und das Raumklima. Wer die eigenen vier Wände vollflächig bespannen will, benötigt jedoch eine Spezialkonstruktion, die der Fachhandel bereithält. „Einige Hersteller bieten die Möglichkeit, eigene digitale Motive zu verwenden. In Abstimmung mit den übrigen Raumtextilien wie beispielsweise Vorhängen oder Kissenbezügen können so Effekte erzielt werden, die ein harmonisches Gesamtbild erzeugen“, erläutert Ralf Palm von der BHW Bausparkasse. Viele sehen einen Vorteil darin, dass die Vorbereitungsarbeiten der Untergründe entfallen. Bei Neubauten kann auf Feinputz, Abziehen, Glätten und Kleben verzichtet werden, teure Warte- und Trockenzeiten entfallen. Mieter können hässliche Wände mit einer Wandbespannung einfach unsichtbar machen. Bei Auszug oder Renovierung wird die Wandbespannung einfach abgenommen.





