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Alte Brunnen – neu in Szene gesetzt

Aus Ausgabe 02/2011

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Darf’s noch etwas Flair sein? Antike Brunnen verwandeln Gärten in verwunschene Orte.

Gartenidyll mit restauriertem Brunnen
Gartenidyll mit restauriertem Brunnen
Bild Nr. 5724 (JPG, 2,1 MB)
Quelle: BHW Bausparkasse

In der Mitte des Gartens ein Brunnen – leise plätschert das kühle Nass, ein rustikaler Stein changiert in warmen Farben. Ein so märchenhaftes Refugium wünschen sich immer mehr Gartenbesitzer. Für die ausgefallenen Wasserspiele auf dem eigenen Grundstück werden alte Brunnen und Viehtränken liebevoll res­tauriert oder historische Baustoffe neu zusammengesetzt. Altersspuren sind bei dem schmucken Retro-Design durchaus erwünscht. Iris Laduch-Reichelt von der BHW Bausparkasse: "Alte Baustoffe wie Naturstein, Holz und Eisen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die individuellen Materialien verleihen dem Garten ganz besonderen Charme." Wer einen antiken Brunnen anlegen lässt, kann auf eine Tiefbohrung zum Grundwasser verzichten. Meist gekauft werden Zierbrunnen, die einen einfachen Wasserkreislauf haben, wie bei einem Zimmerbrunnen. Allerdings empfehlen Experten, das Wasser regelmäßig auszutauschen, um Algenbildung vorzubeugen. Und was kostet das romantische Kleinod auf dem eigenen Grün? Nach Angaben des Unternehmerverbandes Historische Baustoffe e. V. liegt die untere Preisgrenze für hochwertige Brunnen bei etwa 1.000 Euro, je nach Modell und Geldbeutel können die Kosten aber auch ein Vielfaches betragen.

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Rüdiger Grimmert

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