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- Fassadenbegrünung: Ranken mit System
Sie verleihen Häusern Charme, schützen vor Wind und Wetter und verbessern das Wohnklima – doch begrünte Fassaden können Schäden verursachen. Da sollte man "vorbauen".
Halten länger als jede Fassadenfarbe: Kletterpflanzen an der Hauswand
Bild Nr. 5732 (JPG, 2,5 MB)
Quelle: BHW Bausparkasse
Kletterpflanzen an der Hauswand machen aus grauen Fassaden grüne Highlights. Und sie halten weit länger als jede Fassadenfarbe. Allerdings brauchen die fleißigen Kletterer bis zu vier Jahre, bis sie eine fünf bis sechs Meter hohe Fassade vollständig begrünen. Die Geduld lohnt. "Kletterpflanzen verbessern die Energiebilanz des Hauses und die Luftqualität", bestätigt Iris Laduch-Reichelt von der BHW Bausparkasse.
Neue Systeme
Es gilt, Schäden an der Hausfassade zu vermeiden. "Mit einem fassadengebundenen System gehen Hausbesitzer auf Nummer sicher", sagt Iris Laduch-Reichelt. Die Rankhilfen gibt es in verschiedenen Materialien wie Holz, Kunststoff oder Metall, sie können als Seile, Stäbe oder Gitter angebracht werden. Ein neues System mit dem schönen Namen "Fassadengarten" funktioniert noch einfacher: Am Haus wird eine Schiene angebracht, an die ein bepflanztes Kassettensystem gehängt wird. Die Pflanzen berühren weder Boden noch Hauswand.
Die richtigen Pflanzen
Besonders pflegeleicht und robust sind Rankgewächse wie Efeu, die große Kälte überstehen. Winterjasmin blüht sogar bei Eis und Schnee. Gut geeignet für die Fassadenbegrünung sind auch Gewächse wie das immergrüne Geißblatt und der Blaugurkenwein, dessen Blüten wie kleine Gurken aussehen. Familien mit Kindern sollten auf Blauregen verzichten. Seine Blätter, Rinde und Wurzeln sind giftig und dürfen nicht gegessen werden.





