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Besser vorsorgen: Bausparen für Fortgeschrittene

Aus Ausgabe 03/2010

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Dieter Pfeiffenberger, Vorstandsvorsitzender der BHW Bausparkasse, empfiehlt Immobilieneigentümern, ihr Eigenheim frühzeitig barrierefrei zu gestalten.

Dieter Pfeiffenberger, Vorstandsvorsitzender BHW Bausparkasse
Dieter Pfeiffenberger, Vorstandsvorsitzender BHW Bausparkasse;
Quelle: BHW Bausparkasse;
BildNr. 5610;
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Die demografische Entwicklung in Deutschland weist in eine deutliche Richtung: Die Bevölkerung nimmt stetig ab, die Gesellschaft wird immer älter. Seit mehr als 30 Jahren werden in Deutschland weniger Kinder geboren als Menschen sterben. In den nächsten 20 Jahren sinkt die Zahl der Kinder und Jugendlichen um ein Viertel, die der Menschen im erwerbstätigen Alter um rund 15 Prozent. Demgegenüber wächst die Zahl der alten Menschen: Experten prognostizieren einen Anstieg der über 65-Jährigen um rund 40 Prozent auf über 22 Millionen.

Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander
Auch im Alter möchten 95 Prozent der über 50-jährigen deutschen Eigenheimbesitzer im eigenen Heim leben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Emnid-Umfrage im Auftrag der BHW Bausparkasse. Dabei geht es der Generation 50plus nicht nur um die Rente aus Stein, sondern auch um die Unabhängigkeit im eigenen, vertrauten Wohnumfeld. Jedoch klaffen Wunsch und Wirklichkeit weit auseinander. Denn die wenigsten Häuser und Eigentumswohnungen sind so geplant, dass sie für ein Leben im Alter geeignet sind.

Barrierefreie Umbauten steigern die Lebensqualität
Barrierefreie Umbauten steigern die Lebensqualität;
Quelle: BHW Bausparkasse;
BildNr. 5640;
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Heute planen und im Alter komfortabel wohnen
Früher setzten sich Menschen auf dem „kleinen Altenteil“ zur Ruhe. Heute kalkuliert die Forschung den Platzbedarf für ältere sogar höher als für junge, mobile Menschen. Doch mehr Platz allein genügt nicht, um eine Immobilie seniorengerecht zu gestalten. Umbaumaßnahmen wie der Rückbau von Schwellen und Treppen oder der Einbau breiterer Türen sind notwendig für den schwellenlosen Wohnkomfort. Gut vorgesorgt haben Immobilienbesitzer, die auf ein Bausparguthaben für diese Umbaumaßnahmen zurückgreifen können. Bereits heute werden 68 Prozent aller Bausparverträge bei BHW für die Renovierung oder Wohnraumerweiterung eines Altbaus genutzt. Das zinsgünstige Darlehen aus einem Bausparvertrag kann mit einem Zuschuss oder Darlehen aus dem KfW-Programm „Barrierefrei Modernisieren“ kombiniert werden. So wird der barrierefreie Umbau schneller finanziert und der Werterhalt oder die Wertsteigerung der eigenen vier Wände gesichert.

Bausparen ist in jeder Lebensphase sinnvoll
Bausparen ist heute so flexibel, dass Baugeld stets dann zur Verfügung steht, wenn man es braucht. Es macht also Sinn, auch jenseits der 50 mit dem Bausparen zu starten. Heute sind mehr als ein Drittel der Bausparkunden bei BHW älter als 50 Jahre. Ein Bausparvertrag ist natürlich auch als Geschenk-Sparkonto für die Kinder und Enkel nutzbar. Und für den Fall der Fälle ist es gut zu wissen: Bausparverträge können auch vererbt werden. Der Erbe kann problemlos in den laufenden Vertrag einsteigen und ihn weiter besparen. Selbst die bis dahin gezahlten Prämien gehen nicht verloren.

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