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- "Lift me up": Stufenloser Wohnkomfort
Gerade einmal fünf Prozent der Haushalte, in denen Menschen über 65 Jahre leben, sind altersgerecht ausgebaut. Die größte Hürde sind Treppen.
Nach oben bitte: Treppenlifte;
Quelle: BHW Bausparkasse/ Lifta;
BildNr. 5646;
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Rund die Hälfte der über 65-jährigen Deutschen lebt im Eigenheim – und will dort auch ihr Leben lang wohnen bleiben. Das hat jetzt eine Studie der Kommission „Wohnen im Alter“ ergeben. Die meisten Einfamilien- oder Reihenhäuser erstrecken sich jedoch über zwei Ebenen. Für ältere oder behinderte Menschen wird der Weg nach oben dann oft zur unüberwindbaren Hürde. Sie tun gut daran, sich im Erdgeschoss komplett einzurichten. Durch den Abbau von Barrieren und die Zusammenlegung von Wohnräumen schaffen sie sich hier eine zwar kleinere, aber komfortable Wohnsituation. Selbst Gästebäder lassen sich in barrierefreie Duschbäder verwandeln.
Wohnen über mehrere Etagen - ohne Stolperfallen;
Quelle: BHW Bausparkasse;
BildNr. 5647;
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Technik zum „Abheben“
„Die wichtigsten Anpassungen sind breitere Türen, mehr Bewegungsfläche, unterfahrbare Einbauten in Küche und Bad und natürlich eine bodengleiche Dusche“, erläutert Rüdiger Grimmert, Experte bei der BHW Bausparkasse. Viele ältere Bewohner scheuen jedoch laut der Studie den Umzug ins Erdgeschoss, weil sie sich dort nicht sicher fühlen. In solchen Fällen ermöglicht ein moderner Treppenlift das Wohnen auf zwei Ebenen. Rund 13.500 Euro sind für den Einbau zu veranschlagen. Ist man noch gut zu Fuß, reicht auch eine Anpassung der Treppe mit beidseitigen Handläufen. Um Stolperfallen zu vermeiden, sollten die Trittflächen nicht hervorstehen und die Stufen an der Kante farbig hervorgehoben sein. Die Treppe muss breit genug sein, um als Rettungsweg erhalten zu bleiben und um später auch einen Lift nachrüsten zu können. „Eine Modernisierung für Barrierefreiheit ist mit Kosten verbunden, die nicht jeder Betroffene tragen möchte bzw. kann. Wir empfehlen, für solche Fälle frühzeitig mit einem Bausparvertrag vorzusorgen“, rät Grimmert. Der lohnt sich auch noch mit 50 Jahren. Die KfW Förderbank vergibt für altersgerechtes Modernisieren zinsgünstige Darlehen bis 50.000 Euro sowie Zuschüsse bis 2.500 Euro.
Tipp: Speziell ausgebildete Wohnberater helfen Eigenheimbesitzern, mit dieser Situation besser umzugehen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Oft sind die Angebote sogar kostenlos.





