- Die Postbank
- ....
- Themen
- Vom Mieter zum Eigentümer: Wer kauft, der spart
Mieten oder kaufen? Die meisten Deutschen beantworten diese Frage immer noch zugunsten eines Mietvertrags. Dabei lohnt die Investition in die eigenen vier Wände! Immobilienpreise und Bausparzinsen sind so niedrig wie nie zuvor. Und der Staat hilft beim Hauskauf kräftig mit.
Rund 57 Prozent aller Deutschen leben zur Miete. Damit ist Deutschland nach der Schweiz Spitzenreiter unter den europäischen „Mieterländern“. Woran es liegt? 42 Prozent der Deutschen geben an, dass sie bei einer höheren staatlichen Förderung eine Immobilie erwerben würden. Unter den 30- bis 39-Jährigen sind es sogar 62 Prozent. Steffen Zwer von der BHW Bausparkasse bestätigt die Bedeutung staatlicher Förderung für Immobilienkäufer: „Staatliche Zuschüsse sind wichtig, allerdings sollten sie nicht allein den Ausschlag bei der Kaufentscheidung geben“, so der BHW Experte. Beim Immobilienerwerb spielen noch andere Faktoren eine wichtige Rolle: „Seit Monaten liegen die Baugeldzinsen unter vier Prozent, zusätzlich sinken die Immobilienpreise – die Rahmenbedingungen könnten nicht besser sein“, erklärt Steffen Zwer.
Mehr Wohnqualität wagen!
Dagegen steigen die Mieten in einigen Regionen Deutschlands jährlich um bis zu drei Prozent, ebenso die sogenannte zweite Miete aus den Nebenkosten für Strom und Heizung. Zudem sollen Mieter künftig verstärkt an den Kosten einer energetischen Sanierung beteiligt werden. Der Deutsche Mieterbund warnt, dass die Monatsmiete durch Modernisierung um bis zu 300 Euro steigen könnte. Höchste Zeit, sich vom Mieterdasein zu verabschieden. Die eigene Immobilie bietet viele Vorteile. Neben der Unabhängigkeit und Gestaltungsfreiheit, der höheren Wohnqualität sowie der Sicherheit vor Kündigungen spielen vor allem finanzielle Aspekte eine Rolle. Das eigene Heim gilt als sichere Investition, da der Immobilienwert nur geringen Schwankungen unterliegt und die finanzielle Belastung auf Jahre voraus planbar ist. Wer in jungen Jahren eine Immobilie erwirbt, hat im Alter durch die gesparte Miete mehrere hundert Euro mehr im Portemonnaie. Ein Bausparvertrag ist eine einfache Maßnahme, Wohneigentum zu finanzieren. Er wird vom Staat großzügig bezuschusst. „Viele Mieter, die von einer eigenen Immobilie träumen, wissen nichts von den lukrativen Fördermitteln, die der Staat Bausparern zur Verfügung stellt“, meint Steffen Zwer.

Nie wieder Miete zahlen: Was Eigentümer sparen können;
Quelle: BHW Bausparkasse; BildNr. 5682; Download JPG (879 KB)
Tipp: Arbeitnehmer, die ihre vermögenswirksamen Leistungen in einem Bausparvertrag anlegen, streichen eine Arbeitnehmersparzulage von neun Prozent ein. Außerdem erhalten Bausparer für zusätzliche Einzahlungen die Wohnungsbau-Prämie. Wird die Immobilie selbst genutzt, profitiert der Eigentümer von der Wohn-Riester-Förderung. Dass Wohn-Riester besonders lukrativ ist, hat aktuell eine Untersuchung der FMH-Finanzberatung im Auftrag des Handelsblattes bestätigt. Dabei wurde der Bauspartarif BHW Förder maXX als bester Wohn-Riester-Tarif ausgezeichnet.





