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Weitsichtige Planung:
Gute Energieberater helfen sparen
Aus Ausgabe Modernisieren und Renovieren Juli 2010
Eine individuelle Beratung durch den Energieberater hilft, die Energieeffizienz einer Immobilie erheblich zu steigern – und informiert über lukrative Fördermöglichkeiten.
Energetische Modernisierungen sollen sparen helfen und den Wert der Immobilie steigern. „Durch die energetische Modernisierung können bis zu 65 Prozent der Energiekosten gesenkt werden“, konstatiert Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse. „Daher ist für die Planungsphase gute Beratung das A und O.“ Idealer Partner für Hausbesitzer ist der Gebäudeenergieberater. Er checkt die Immobilie auf Herz und Nieren und stellt in einem Gutachten die erforderlichen Modernisierungsmaßnahmen zusammen.
Gute Berater weisen sich aus
Zwar ist die Ausbildung eines Energieberaters in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt, die Berufsbezeichnung ist jedoch nicht geschützt. Bevor sich Eigenheimbesitzer für einen Energieberater entscheiden, sollten sie daher eine detaillierte Leistungsbeschreibung anfordern und nach Referenzen fragen. Unbedingt ist darauf zu achten, dass der Berater ein von der Handwerkskammer zertifizierter Handwerksmeister ist. Auch Ingenieure und Architekten mit dem Schwerpunkt Gebäudeenergie sind zu empfehlen. Seriöse Energie-Experten erkennt man daran, dass sie ein gut strukturiertes und verständliches Angebot vorlegen.
Energetische Gebäudesanierung: Kosten und Wirtschaftlichkeit;
Quelle: BHW Bausparkasse/ dena; BildNr. 5634; Download JPG (1,53MB)
Der gründliche Check vom Keller bis zum Dach
Nach einem eingehenden Gespräch mit dem Hausbesitzer über dessen Ziele und Erwartungen inspiziert der Energieberater das Gebäude vom Keller bis zum Dach. Dabei gilt sein Augenmerk besonders den typischen Problemzonen des Gebäudes: der Dämmung und veralteten Heizanlagen. Auf Grundlage dieser Prüfung erstellt er einen Modernisierungsplan und schlägt verschiedene Varianten der Sanierung vor. Dazu gehören auch eine transparente Wirtschaftlichkeitsberechnung und alle Fördermöglichkeiten, die der Hausbesitzer in Anspruch nehmen kann.
„Vor Ort“ wird gefördert
Guter Rat hilft, Kosten zu sparen. So gesehen lohnt sich die Investition in eine Energieberatung allemal. Das Honorar liegt bei circa 120 Euro die Stunde, ein umfassender Gebäudecheck schlägt mit circa 800 Euro zu Buche. „Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bezuschusst die Beratung im Rahmen des Programms ,Vor-Ort-Beratung‘ mit 300 Euro für Einfamilienhäuser und 360 Euro für Mehrfamilienhäuser“, erläutert BHW-Experte Neuborn.
Sein Tipp: „Fragen Sie auch bei den jeweiligen Landesämtern und Kommunen nach Fördermitteln.“





