- Die Postbank
- ....
- Themen
- Auslandsimmobilie: Zur Sonne, aber sicher!
Für Die Schuldenkrise hat die Preise für Immobilien in vielen Ländern purzeln lassen. Was beim Kauf zu beachten ist.
Das eigene Haus im Süden – derzeit locken vielerorts niedrige Preise
Bild Nr. 5767 (JPG, 1,7 MB)
Quelle: BHW Bausparkasse
Wer schon lange mit einer Auslandsimmobilie liebäugelt, bisher jedoch von Höchstpreisen in den beliebten Urlaubsländern zurückgeschreckt ist, hat jetzt bessere Aussichten, den Traum vom Eigentum unter südlicher Sonne Realität werden zu lassen. In Griechenland fielen die Preise um bis zu 30 Prozent, in Spanien um bis zu 50 Prozent, schätzt die Deutsche Schutzvereinigung Auslandimmobilien e.V.
Fallstricke vermeiden
Auf einem anderen Blatt stehen landestypische Besonderheiten, die Käufer zu beachten haben. 67 Prozent der potenziellen Erwerber deutscher Ferienhäuser, so das Ergebnis einer aktuellen Emnid-Umfrage der BHW Bausparkasse, stört das unbekannte Rechtssystem zum Beispiel in Spanien. Klaus Schönhütte von der BHW Bausparkasse: "Die Regelungen zum Immobilienkauf unterscheiden sich häufig erheblich von den deutschen." In Griechenland ist zum Beispiel für alle ab 2006 errichteten Immobilien eine Grunderwerbsteuer in Höhe von 23 Prozent fällig. Klaus Schönhütte: "Den rechtlichen Rahmen für Kauf und Finanzierung setzt das jeweilige Zielland." Und es gibt weitere Unterschiede: Hypothekendarlehen ausländischer Institute vereinbaren häufig variable Zinsen – mit dem Risiko von erheblichen Schwankungen. "Finanziert ein deutsches Institut die Auslandsimmobilie, kann der Erwerber die heute niedrigen Zinssätze langfristig festlegen", so der BHW-Experte. Die BHW Bausparkasse akzeptiert das ausländische Kaufobjekt als Sicherheit, Banken fordern dagegen eine schuldenfreie Immobilie im Inland.
Von staatlicher Förderung über Wohn-Riester können Erwerber auch jenseits der deutschen Grenzen profitieren. Voraussetzung: Die Finca soll als Alterswohnsitz genutzt werden.





