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Postbank Reisekasse: Kombinieren ist angesagt
Zwei Karten müssen immer mit – Euro- oder Nicht-Euro-Land ist die entscheidende Frage – Keine Sperre ohne Kartennummer
Presseinformation vom 16.05.2012
Hat England eigentlich den Euro eingeführt oder war das Irland? Und wie sieht es mit den skandinavischen Ländern aus? Gehört Norwegen zu den Euroländern oder Finnland? Und was ist mit Ungarn oder Polen? Nicht alle Deutschen sind sich immer sicher, welche Währung in ihrem Urlaubsland gilt. Dabei ist die Frage, ob die Reise in die Eurozone oder in ein Land mit einer anderen Währung geht, die wichtigste bei der Planung der Reisekasse überhaupt. Wenn die Urlaubskasse gut durchdacht ist, kann sie dem Reiselustigen manchen Ärger und unnötige Ausgaben ersparen.
Kombinieren - so lautet der wichtigste Grundsatz bei der Planung der Reisekasse in diesem Jahr. Und dies gilt für Fahrten in die klassischen Urlaubsländer innerhalb Europas genauso wie für Fernreisen, die bei den Deutschen immer beliebter werden.
Ich reise in ein Euro-Land und lege in die Reisekasse...
Wer den Koffer für eine Reise in ein Euroland packt, sollte auf jeden Fall seine GiroCard mitnehmen. Mit ihr kann der Urlauber am Geldautomaten direkt Bargeld von seinem Girokonto abheben. Neben ihrer großen Akzeptanz besticht die GiroCard durch ihre Sicherheit. Bargeld gibt es nur in Verbindung mit der Eingabe der persönlichen Geheimzahl. Immer häufiger tragen GiroCards das V PAY-Zeichen. Durch den Einsatz der neuesten Kartentechnologie (Chip & PIN) bietet die V PAY-Funktion ein Höchstmaß an Sicherheit beim Bezahlen und Geldabheben im europäischen Ausland. Im Gegensatz zu herkömmlichen Karten können Betrüger gefälschte Karten nicht mehr benutzen, um im Ausland unberechtigt Geld vom Konto des Karteninhabers abzuheben.
Vor einer Auslandsreise sollten Urlauber bei ihrer Hausbank unbedingt ihr Limit für Abhebungen mit der GiroCard am Geldautomaten im Ausland erfragen. Die Postbank bietet ihren Kunden kostenfrei die Möglichkeit, ihr Auslandslimit individuell festzulegen.
Als zweites Reisezahlungsmittel für Länder mit der Währung Euro empfiehlt Finanztest die Postbank SparCard. Sie eröffnet Reisenden weltweit den Zugang zu Bargeld an über 1,9 Millionen VISA PLUS Geldautomaten. Bis zu 2.000 Euro pro Monat können mit der SparCard am Geldautomaten gezogen werden. Zehn Abhebungen im Ausland sind entgeltfrei. Per Überweisung kann das Guthaben jederzeit wieder aufgefüllt werden. Bezahlen ist mit dieser Karte jedoch nicht möglich. In Einzelfällen kann es vorkommen, dass lokale Geldautomatenbetreiber zum Beispiel in den USA oder Thailand Gebühren verlangen. Dies wird jedoch in der Regel vor der Abhebung angezeigt.
USA, China, Karibik und andere Fernreiseziele
Auch bei Fernreisen gilt: Zwei Karten müssen mit. Doch aufgepasst, anders als im Euroland, gehört statt der GiroCard hier die Kreditkarte ins Gepäck. Mit ihr kann der Reisende weltweit an mehr als 33 Millionen Akzeptanzstellen Waren und Dienstleistungen bezahlen oder sich am Automaten mit Bargeld versorgen. Merken sollten sich Urlauber die Geheimzahl ihrer Kreditkarte. Sie wird beim Bezahlen im Ausland immer häufiger abgefragt. Auch unter dem Sicherheitsaspekt ist der Einsatz der Kreditkarte empfehlenswert. Wird sie gestohlen, verhindert die sofortige Sperre bei der Bank den Missbrauch. Nach Meldung des Verlustes haftet der Urlauber nicht für einen eventuellen Schaden. Am einfachsten sperren lässt sich die Kreditkarte, wenn der Karteninhaber seine Kartennummer kennt. Aber auch über die Nennung seiner Girokontonummer ist eine Sperre in der Regel möglich. Die aktuelle Sperrnummer ist zum Beispiel gut im Handy aufgehoben.
Immer beliebter werden auch Prepaid-Kreditkarten. Bei dieser Karte erfolgen Verfügungen nur aus dem Guthaben. Sie kann nicht dort eingesetzt werden, wo eine Kautionsabfrage über die Karte erfolgt, zum Beispiel bei einer Mietwagenbuchung. Eine Schufa-Abfrage bei der Ausstellung erfolgt nicht.
Auch bei Reisen in exotische Länder empfiehlt Finanztest die Postbank SparCard als günstiges Reisezahlungsmittel. Und je nach Reiseland sind auch Reiseschecks ein sehr sinnvoller Bestandteil der Urlaubskasse. Das große Plus der Reiseschecks ist ihre Sicherheit. Für das Einlösen fällt keine zusätzliche Gebühr an. Gehen die Reiseschecks verloren oder werden sie gestohlen, erhalten Urlauber in der Regel innerhalb von 24 Stunden kostenlos Ersatz. Erstattet wird immer der volle Betrag. Nach der Verlustmeldung schickt die Bank die neuen Schecks umgehend in das nächstgelegene American-Express-Büro oder direkt in die Unterkunft des Reisenden.
Und wenn alle Stricke reißen…
Manchmal muss Geld ganz schnell über die Grenze – zum Beispiel bei Verlust der Reisekasse oder als Barzahlung für den Ferien-Arzt. Western Union direkt ist für diese Fälle der einfachste und schnellste Weg. Mit Hilfe des Postbank Partners Western Union ist die Bargeldübermittlung in über 200 Länder und Gebiete weltweit möglich. Das Geld wird in Deutschland in einer der 1.100 Filialen der Postbank oder in den Partneragenturen der Deutschen Post bar eingezahlt - der Empfänger kann an mehr als 455.000 Standorten das Bargeld abholen - und benötigt dafür nur einen gültigen Ausweis, kein Bankkonto. Per Online-Banking kann der Reisende den Geldtransfer auch selbst in Auftrag geben.





