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- 100 Jahre Postbank

Einen ganz besonderen Geburtstag feiert die Postbank in diesem Jahr: Sie wird 100 Jahre.
Stefan Jütte, Vorsitzender des Vorstands: "Wir sind stolz auf unsere 100jährige Geschichte, in der es der Postbank gelungen ist, dank ihrer Zuverlässigkeit und Kundennähe zu einer der beliebtesten Kundenbanken in Deutschland zu werden."
Rückblick auf eine Geschichte des Fortschritts
Die erfolgreiche Geschichte begann am 1. Januar 1909, als die Reichspost 13 Postscheckämter gründet und den Postüberweisung- und Scheckverkehr einführte. Damit konnte jeder Inhaber eines Postscheckkontos erstmals überregional Geld überweisen und Gutschriften erhalten - eine kleine Revolution im Bankgeschäft der damaligen Zeit. Bis dahin hatten Geldinstitute diesen Service ausschließlich Unternehmen und zahlungskräftigen Kunden zur Verfügung gestellt.
Innerhalb des ersten Jahres wurden bereits 44.000 Konten eröffnet und 29 Millionen Buchungen durchgeführt.
Mit dem schnell wachsenden Auftragsvolumen automatisierte und beschleunigte die Post 1925 den Zahlungsverkehr. Es folgten die Einführung des Dauerauftrags im Jahr 1950, die Auslandsüberweisungen im Jahr 1951, der Einsatz elektronischer Datenträger 1969 und schließlich 1983 der Bildschirmtext (kurz Btx).
Meilensteine und ein weiteres Jubiläum
Auch das Sparbuch der Postbank feiert 2009 Geburtstag, und zwar seinen 70sten. Den Erfolg des Postscheckkontos setzte die Reichspost 1939 mit der Gründung des "Postsparkassendienstes" und der Einführung des später äußerst beliebten "Postsparbuchs" fort. Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich die Postsparkasse zur Bank des kleinen Mannes. Generationen von Familien und Studenten lernten das blaue Büchlein vor allem als sicheren und günstigen Begleiter auf Reisen ins europäische Ausland kennen. Heute, 70 Jahre später, ist das Sparvolumen der in Bonn beheimateten Postbank auf über 90 Milliarden Euro angewachsen. Das gute alte "Postsparbuch" heißt mittlerweile Postbank SparCard und begleitet die Kunden gut verzinst auf Reisen in 190 Länder.
Deutschlandpremiere Mobile Banking
Die Postbank bietet ab 2004 das bequeme und sichere mBanking an.
Zwei weitere Meilensteine werden 1998 gesetzt: die Postbank führte als erste große, bundesweit tätige Bank das kostenlose Girokonto ein. Und sie ermöglichte erstmals das hochverschlüsselte Online-Banking im Internet nur allein mit dem Browser und ohne Zusatzsoftware. Die Möglichkeit, erstmals Bankgeschäfte mit dem Handy durchzuführen, setzte den Weg 2004 mit der Geburt des Mobile-Bankings fort.
Die Entwicklung der Postbank zum heutigen Unternehmen mit 14,0 Millionen aktiven Kunden, rund 21.000 Beschäftigten und mehr als 850 Filialen vollzog sich in weiteren Schritten: 1989 entsteht im Rahmen der Postreform I erstmals ein eigenständiges Institut. 1990 wurde die Postbank der DDR integriert. Mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft am 1. Januar 1995 erhielt die Postbank auch die Vollbanklizenz. Erstmals war es der Postbank möglich, ihr Leistungsspektrum deutlich zu erweitern, etwa um Privatkredite, Baufinanzierungen und Investmentfonds.
Die Zukunft bewegen

Stefan Jütte: "Die heutige Postbank ist eine junge Bank mit einer 100-jährigen Geschichte, auf die wir stolz sind. An der Philosophie der Postbank hat sich im Laufe eines Jahrhunderts aber im Grunde nichts geändert. Sie hat ihre volksnahe Tradition ununterbrochen fortgesetzt und widmet sich vor allem den privaten Bankkunden in Deutschland. Aber auch unseren Firmenkunden und den Geschäftskunden fühlen wir uns traditionell verpflichtet. Dieses Geschäftsmodell wollen wir fortsetzen, denn es ist für Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter eine Erfolgsgeschichte.“
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