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Hallo, mein Name ist Susanne Schmidt.
Ich bin 30 Jahre alt, ledig und seit über 10 Jahren, außer einer kurzen Unterbrechung wegen meiner Elternzeit, im selben Betrieb als Verkäuferin tätig. Am liebsten verbringe ich meine Zeit mit meinem Sohn. Unter der Woche habe ich dafür leider nicht so häufig die Möglichkeit, weil ich Vollzeit arbeite. Dafür gehört das Wochenende ganz ihm. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn Lars älter ist, dann können wir zusammen ins Kino gehen. Hoffentlich mag er Disneyfilme auch so gerne wie ich.
Mein Vorsorgekonzept
Mit 30 bin ich ja eigentlich noch recht jung. Zumindest habe ich noch einiges an Zeit bis zu meinem Ruhestand. Daher möchte ich alle Möglichkeiten ausschöpfen, um mir im Alter auch etwas gönnen zu können - Zeit habe ich ja dann genug. Ich habe gehört, dass bei frühzeitiger Altersvorsorge der Zinseszinseffekt besonders zum Tragen kommt. In jedem Fall möchte ich auf Nummer sicher gehen und will keine Rendite um jeden Preis. Am besten passt daher ein klassischer Tarif mit garantierter Leistung zu mir.
Die Komponenten im Detail:
Riester-Rente
Die Riester-Rente ist für mich das beste Produkt. Hier erhalte ich durch die staatliche Zulage für mich und meinen Sohn die höchste Förderung. Falls ich mal mehr verdienen sollte, habe ich auch noch zusätzliche Steuervorteile. Da mein Sohn 2008 geboren ist, bekomme ich jährlich beachtliche 300 € vom Staat, nur für ihn. Glück gehabt, denn wäre er ein Jahr älter, wären es nur 185 € - was natürlich auch schon ordentlich ist. Alles in allem erhalte ich vom Staat zusammen mit meiner Zulage satte 454 €. Und das jedes Jahr.
Mein Kollege hat für mich meinen Beitrag und die Höhe meiner Förderung berechnet:
| monatlich | jährlich | ||
|---|---|---|---|
| mein Bruttobeitrag | 66,67 € | 800,00 € | |
| abzgl. Zulagen | 37,83 € | 454,00 € | |
| = Eigenbetrag | 28,84 € | 346,00 € | |
| abzgl. Steuervorteil | - € | - € | |
| = Nettobeitrag | 28,84 € | 346,00 € | |

Ist das nicht klasse? Mit Hilfe des Staates wird meine Sparsumme mehr als verdoppelt! Auch der Zinseszinseffekt kommt richtig zur Geltung. Das liegt an meiner verhältnismäßig langen Ansparphase.

Ich kann mich also zu Beginn meines Ruhestands auf eine voraussichtliche Rente von fast 300 € pro Monat (vor Steuern) freuen. Und das bei nicht mal 30 € monatlichem Beitrag. Was aber am besten ist: Ich kriege auf jeden Fall meine eingezahlten Beiträge und Zulagen zurück - selbst wenn mein Versicherer mal bankrottgeht.
Hier können Sie sehen, wie sich meine zukünftige Rente errechnet:
| Frau, 30 Jahre, ledig, ein Kind | |
|---|---|
| Jahresbruttoeinkommen | 20.000 EUR |
| Versicherungsbeginn | sofort |
| Renteneintrittsalter | 67 Jahre |
| Rentengarantiezeit | 0 Jahre |
| Angenommene Rentensteigerung | 0,0 % |
Mögliche monatliche Bruttorente |
296,12 EUR |
Mögliches Verrentungskapital |
67.223,24 EUR |
Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
Betriebliche Altersversorgung (bAV)
Mein Freund hat gesagt, ich sollte doch auch mal über eine betriebliche Altersversorgung nachdenken. Zwar werde ich hier nicht so hoch wie bei Riester gefördert, trotzdem würde sich diese immer noch rentieren. Vor allem, weil ich hier auch einen klassischen Tarif wählen kann und auf jeden Fall die Garantie auf eine Rente im Alter habe - auch wenn mein Betrieb oder der Versicherer pleitegeht.
Mein Freund hat mir vorgerechnet, wie viel ich bei einem Bruttobeitrag von 50 € im Monat tatsächlich aus eigener Tasche zahlen müsste. Insgesamt könnte ich sogar bis zu 224 € monatlich ohne Steuern und Sozialabgaben fürs Alter zurücklegen. Dazu kämen dann nochmal weitere 150 € komplett steuerfrei.
| monatlich | jährlich | ||
|---|---|---|---|
| mein Bruttobeitrag | 50,00 € | 600,00 € | |
| abzgl. Sozialversicherungsersparnis | 10,24 € | 122,88 € | |
| abzgl.Steuerersparnis | 13,03 € | 156,36 € | |
| = Nettobeitrag | 26,74 € | 320,88 € | |

Von meinen Arbeitskolleginnen habe ich erfahren, dass unser Chef zur betrieblichen Altersversorgung einen Zuschuss dazugibt. Für mich ist daher klar: Nach meiner nächsten Lohnerhöhung werde ich in jedem Fall eine betriebliche Altersversorgung abschließen.

Meine Kollegin sagte, ich müsse nur zur Personalabteilung, die machen dann alles fertig. Auch hier habe ich wieder den Vorteil, dass ich durch mein Alter noch eine ziemlich lange Ansparphase habe - da kann ich mich wieder über einen super Zinseszinseffekt freuen. Der ermöglicht mir im Alter eine Rente von fast 214 € pro Monat (vor Steuern und Sozialversicherungen) bei einem monatlichen Beitrag von nur etwa 27 €.
Hier können Sie sehen, wie sich meine zukünftige Rente errechnet:
| Frau, 30 Jahre, ledig, ein Kind | |
|---|---|
| Jahresbruttoeinkommen | 20.000 EUR |
| Versicherungsbeginn | sofort |
| Renteneintrittsalter | 67 Jahre |
| Rentengarantiezeit | 0 Jahre |
| Angenommene Rentensteigerung | 0,0 % |
Mögliche monatliche Bruttorente |
213,30 EUR |
Mögliches Verrentungskapital |
50.417,33 EUR |
Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
Rürup-Rente
Bei meinem jetzigen Gehalt kann ich mir natürlich keine großen Sprünge leisten. Allerdings hoffe ich, dass es mir finanziell in der Zukunft besser geht - es könnte auch gut sein, dass ich irgendwann einmal eine Summe auf einen Schlag erhalte, etwa durch eine Erbschaft oder ähnliches. Dann könnte ich ja meine Rente noch etwas aufstocken und zusätzlich noch eine Rürup-Rente abschließen. Das wäre klasse, dann könnte ich im Alter viele Reisen unternehmen. Mit der Rürup-Rente kann ich nämlich viel höhere Beiträge mit staatlicher Förderung anlegen, auch wenn die Förderung nicht so hoch wie bei Riester oder der betrieblichen Altersversorgung ist.
Mich hat jetzt doch mal interessiert, wie hoch die Förderung bei einem Monatsbeitrag von 50 € wäre. Daher habe ich mir diese Form der Altersvorsorge vorrechnen lassen.
| monatlich | jährlich | ||
|---|---|---|---|
| mein Bruttobeitrag | 50,00 € | 600,00 € | |
| abzgl. Steuerersparnis | 9,64 € | 115,68 € | |
| = Nettobeitrag | 40,36 € | 484,32 € | |

Auch wenn mich hier der Staat nicht ganz so hoch wie bei Riester oder bei der betrieblichen Altersversorgung unterstützt, könnte ich bei dieser Variante trotzdem eine ordentliche Rente erzielen: voraussichtlich 213 € Rente – das hört sich wirklich gut an.

Auch bei der Rürup-Rente macht sich mein Alter beim Zinseszinseffekt wieder deutlich bemerkbar.
Hier können Sie sehen, wie sich meine zukünftige Rente errechnet:
| Frau, 30 Jahre, ledig, ein Kind | |
|---|---|
| Jahresbruttoeinkommen | 20.000 EUR |
| Versicherungsbeginn | sofort |
| Renteneintrittsalter | 67 Jahre |
| Rentengarantiezeit | 0 Jahre |
| Angenommene Rentensteigerung | 0,0 % |
Mögliche monatliche Bruttorente |
213,30 EUR |
Mögliches Verrentungskapital |
50.417,33 EUR |
Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
| Vorsorgekonzept als Download | 746 KB | Download |




