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Hallo, mein Name ist Peter Baumann.
Ich bin 28 Jahre alt, glücklich verheiratet und seit drei Jahren als Sachbearbeiter in einem mittelständischen Unternehmen beschäftigt. Meine Frau ist im Nachbarort Kindergärtnerin. Durch unser gemeinsames Hobby – wir sind beide sehr sportbegeistert – haben wir uns kennengelernt. In unserer Freizeit sind wir am liebsten auf unseren Mountainbikes unterwegs, fast jedes Wochenende verbringen wir im angrenzenden Mittelgebirge. Dort kann man auch hervorragend klettern.
Mein Vorsorgekonzept
Da wir uns beide beruflich noch weiterentwickeln wollen und somit noch nicht wirklich sagen können, ob wir für immer in unserem Heimatort bleiben, möchten wir zunächst noch keine Immobilie erwerben - aber für die Zukunft ist so eine Anschaffung durchaus denkbar. Unser Bankberater klärte uns auf, dass unter diesen Umständen ein Riestervertrag die beste Anlagemöglichkeit ist. Falls wir einmal ein Haus oder eine Wohnung erwerben wollen, können wir hierfür das im Riestervertrag angesparte Kapital nehmen. Aufgrund unseres jungen Alters profitieren wir zusätzlich vom Zinseszinseffekt. Grundsätzlich sind wir auch bereit, für eine höhere Rendite gewisse Risiken einzugehen, deshalb möchten wir am liebsten fondsgebundene Produkte abschließen.
Die Komponenten im Detail:
Riester-Rente
Die Entscheidung zugunsten der Riester-Rente ist uns nicht schwergefallen. Zum einen können wir hier einen fondsgebundenen Vertrag abschließen, von dem wir uns eine höhere Rendite versprechen als bei einem klassischen Vertrag. Zum anderen erhalten wir staatliche Zulagen und zudem einen Steuervorteil. Und als besonderes „i-Tüpfelchen“ können wir jederzeit das im Riestervertrag angesparte Kapital für eine Immobilienfinanzierung entnehmen.
Unser Berater hat für uns unseren Beitrag und die Höhe unserer Förderung exakt ermittelt:
| monatlich | jährlich | ||
|---|---|---|---|
| Unser Bruttobeitrag | 150,00 € | 1.800,00 € | |
| abzgl. Zulagen | 25,67 € | 308,00 € | |
| = Eigenbeitrag | 124,33 € | 1.492,00 € | |
| abzgl. Steuervorteil | 15,06 € | 180,69 € | |
| = Nettobeitrag | 109,28 € | 1.311,31 € | |

Da ich und meine Frau noch relativ jung sind, weisen unsere abgeschlossenen Riesterverträge eine sehr lange Laufzeit auf. Dadurch kommt der Zinseszinseffekt erst richtig zum Tragen.

Die von unserem Bankberater ermittelte Rente zum Ruhestandsbeginn beläuft sich deshalb voraussichtlich auf erfreuliche 1.800 € (vor Steuern). Dabei sind unsere eingezahlten Beiträge inkl. der Zulagen auf jeden Fall sicher, sogar dann, wenn die Kapitalmärkte total verrücktspielen.
Hier können Sie sehen, wie sich meine zukünftige Rente errechnet:
| Mann, 28 Jahre, verheiratet, keine Kinder | |||
|---|---|---|---|
| Jahresbruttoeinkommen (beide zusammen) | 45.000 EUR | ||
| Versicherungsbeginn | sofort | ||
| Renteneintrittsalter Mann | 67 Jahre | ||
| Renteneintrittsalter Frau | 66 Jahre | ||
| Rentengarantiezeit | 0 Jahre | ||
| Angenommene Rentensteigerung | 0,0 % | ||
Mann |
Frau |
zusammen |
|
Mögliche monatliche Bruttorente |
1.215,36 EUR |
585,00 EUR |
1.800,36 EUR |
Mögliches Verrentungskapital |
232.789,11 EUR |
116.394,55 EUR |
349.183,66 EUR |
Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
Betriebliche Altersversorgung (bAV)
Da wir im Alter gut abgesichert sein wollen, habe ich mich neben der Riester-Rente für die betriebliche Altersversorgung entschieden. Besonderheit bei dieser Vorsorgeform ist, dass der Arbeitgeber den Versicherer vorgeben kann und somit eventuell - wie in meinem Fall - eine fondsgebundene betriebliche Altersversorgung nicht möglich ist. Aufgrund der staatlichen Förderung im Rahmen einer Sozialversicherungs- und Steuerersparnis kann sich aber auch eine klassische betriebliche Altersversorgung sehr lohnen, insbesondere dann, wenn der Arbeitgeber die Beiträge bezuschusst.
Ich bin sehr überrascht und erfreut, wie hoch die Förderung ausfallen kann. Mein Bankberater hat mir vorgerechnet, dass ich unter dem Strich in meine betriebliche Altersversorgung nur etwa eine Hälfte einzahlen muss - die andere Hälfte finanziert mir der Staat.
| monatlich | jährlich | ||
|---|---|---|---|
| mein Bruttobeitrag | 224,00 € | 2.688,00 € | |
| abzgl. Sozialversicherungsersparnis | 46,42 € | 557,04 € | |
| abzgl. Steuerersparnis | 65,06 € | 781,08 € | |
| = Nettobeitrag | 112,48 € | 1.349,76 € | |
Übrigens könnte ich und auch meine Frau mit diesem Produkt im Monat jeweils 224,00 € steuer- und sozialversicherungsfrei sowie zusätzlich noch 150,00 € steuerfrei für den Ruhestand zurücklegen.

Mein Frau Daniela könnte sogar von einer noch höheren Förderung profitieren. Ihr Chef bezuschusst die Beiträge in die betriebliche Altersversorgung mit weiteren 20%. Das lässt sich meine Frau natürlich nicht zweimal sagen - nächste Woche schließt auch sie eine betriebliche Altersversorgung ab.
Ein weiterer Vorteil der klassischen betrieblichen Altersversorgung besteht in der garantierten Rente - sollte der Arbeitgeber oder auch der Versicherer pleitegehen, so bleibt der garantierte Anteil der Rente komplett erhalten.

Auf keinen Fall zu unterschätzen ist der Zinseszinseffekt. Er kann sich sehr positiv auf die spätere Rentenhöhe auswirken - je früher man mit der Altersvorsorge beginnt, desto stärker ist der Effekt. Aus meiner betrieblichen Altersversorgung erhalte ich zu Rentenbeginn voraussichtlich 1.334 € pro Monat (vor Steuern und Sozialversicherungen).
Hier können Sie sehen, wie sich meine zukünftige Rente errechnet:
| Mann, 28 Jahre, verheiratet, keine Kinder | |
|---|---|
| Jahresbruttoeinkommen (beide zusammen) | 45.000 EUR |
| Versicherungsbeginn | sofort |
| Renteneintrittsalter Mann | 67 Jahre |
| Renteneintrittsalter Frau | 66 Jahre |
| Rentengarantiezeit | 0 Jahre |
| Angenommene Rentensteigerung | 0,0 % |
Mögliche monatliche Bruttorente |
1.334,37 EUR |
Mögliches Verrentungskapital |
246.792,40 EUR |
Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
Rürup-Rente
Rürup-Rente
Bei unserem letzten Beratungstermin sind wir auch auf die Rürup-Rente zu sprechen gekommen. Im Vergleich zur Riester-Rente oder zur betrieblichen Altersversorgung können hier weitaus höhere Beiträge staatlich gefördert angespart werden. Zu beachten ist allerdings, dass diese Förderung nicht so hoch ausfällt.
Sollten uns irgendwann mal ein größerer Geldbetrag zur Verfügung stehen - beispielsweise bei einer Erbschaft - so werden wir sicherlich einen Teil davon in die Rürup-Rente investieren. Hier haben wir auch wieder die Möglichkeit, uns für einen fondsgebundenen Tarif zu entscheiden.
Aus purem Interesse habe ich mir vorab von unserem Berater aufzeigen lassen, wie hoch die Förderung in meinem Fall bei der Rürup-Rente wäre. Als Monatsbeitrag haben wir einen Betrag von 50 € angenommen.
| monatlich | jährlich | ||
|---|---|---|---|
| Mein Bruttobeitrag | 50,00 € | 600,00 € | |
| abzgl. Steuerersparnis | 10,75 € | 129,00 € | |
| = Nettobeitrag | 39,25 € | 471,00 € | |

Meine erwartete Rentenhöhe beziffert sich demnach auf fast 630 € pro Monat (vor Steuern). Etwas mehr als ein Fünftel davon kommt durch die staatliche Förderung in Form einer Steuerersparnis zustande.

Je länger ich dabei warte, einen Altersvorsorgevertrag abzuschließen, desto niedriger wird die voraussichtliche Rente. Ursache ist der Zinseszinseffekt, der erst bei längeren Ansparphasen richtig zur Geltung kommt. Da ich noch keine 30 Jahre alt bin, ist der Effekt deshalb sehr beachtlich.
Hier können Sie sehen, wie sich meine zukünftige Rente errechnet:
| Mann, 28 Jahre, verheiratet, keine Kinder | |
|---|---|
| Jahresbruttoeinkommen (beide zusammen) | 45.000 EUR |
| Versicherungsbeginn | sofort |
| Renteneintrittsalter Mann | 67 Jahre |
| Renteneintrittsalter Frau | 66 Jahre |
| Rentengarantiezeit | 0 Jahre |
| Angenommene Rentensteigerung | 0,0 % |
Mögliche monatliche Bruttorente |
629,33 EUR |
Mögliches Verrentungskapital |
116.394,55 EUR |
Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
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