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Hallo, ich heiße Manfred Schäffel.
Ich bin 55 Jahre alt, ledig und von Beruf Unternehmer. Die wenige Freizeit, die ich habe, verbringe ich auf meinem kleinen Sportboot. Es gibt nichts Schöneres, als den Sonnenuntergang vom Heck des eigenen Bootes zu bewundern. Sonst lebe ich eigentlich ganz für mein Unternehmen, wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass ich nie geheiratet habe.
Mein Vorsorgekonzept:
Da ich nicht mehr zu den Jüngsten gehöre, ist die Zeit von etwa 10 Jahren bis zu meinem geplanten Ruhestandsbeginn durchaus überschaubar. Für diese relativ kurze Ansparphase möchte ich keine unnötigen Risiken eingehen, daher wünsche ich mir sichere Anlagen - wie beispielsweise eine klassische Rentenversicherung oder Sachwerte wie etwa Immobilien.
Die Komponenten im Detail:
Rürup-Rente
Der erste und wichtigste Baustein meiner Altersversorgung ist die Rürup-Rente. Mit ihr kann ich bis zu 20.000 € steuerlich gefördert sparen. Für mich beträgt die monatliche Sparrate zwar über 1.600 €, allerdings bleibt nach Abzug des Steuervorteils nur eine Nettosparrate von knapp 1.130 € übrig. Da mein monatliches Nettoeinkommen über 5.000 € beträgt, stellt eine solche Sparrate für mich kein Problem dar.
Dieser Tabelle können Sie die genauen Monats- und Jahressparraten entnehmen:
| monatlich | jährlich | ||
|---|---|---|---|
| Mein Bruttobeitrag | 1.666,67 € | 20.000,00 € | |
| abzgl. Steuerersparnis | 568,81 € | 6.825,72 € | |
| = Nettobeitrag | 1.097,85 € | 13.174,20 € | |

Mithilfe der steuerlichen Förderung kann ich trotz der kurzen Ansparphase noch eine mehr als gute Rente erreichen. Aus einem Nettobeitrag von monatlich 1.097,85 € wird dank der steuerlichen Förderung eine monatliche Rente von mehr als 1.300 € (vor Steuern).

Dadurch, dass ich eine klassische Rürup-Rente abschließen möchte, bin ich auf der absolut sicheren Seite. Bei solchen Tarifen wird eine garantierte Rente vereinbart, die ich auf jeden Fall erhalten werde - selbst dann, falls mein Versicherer in ernste Finanznöte kommen sollte.
Hier können Sie sehen, wie sich meine zukünftige Rente errechnet:
| Mann, 55 Jahre, ledig | |
|---|---|
| Jahresbruttoeinkommen | 100.000 EUR |
| Versicherungsbeginn | sofort |
| Renteneintrittsalter | 65 Jahre |
| Rentengarantiezeit | 0 Jahre |
| Angenommene Rentensteigerung | 0,0 % |
Mögliche monatliche Bruttorente |
1.302,44 EUR |
Mögliches Verrentungskapital |
231.476,62 EUR |
Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
Private Rentenversicherung
Schon vor dem Gespräch mit meinem Vermögensberater wollte ich mein Unternehmen zu Ruhestandsbeginn verkaufen. Dieser hat mir nun aufgezeigt, wie ich den Verkaufserlös steueroptimiert anlegen kann und zudem von einer sicheren lebenslangen Rente profitiere.
Durch den Verkauf des Unternehmens erwarte ich Einnahmen in Höhe von etwa 300.000 € (nach Steuern). Wenn ich diese Summe zu Rentenbeginn in eine sofort beginnende lebenslange private Rentenversicherung einzahle, erhalte ich für den Rest meines Lebens eine Rente von etwa 1.680 €. Von diesem Betrag wären, falls ich wie geplant mit 65 in Rente gehe, nur 18 % steuerpflichtig, der Rest ist komplett steuerfrei.
In der nachfolgenden Tabelle sehen Sie die Berechnung meines Vermögensberaters:
| monatlich | jährlich | ||
|---|---|---|---|
| Bruttorente | 1.688,00 € | 20.256,00 € | |
| davon steuerpflichtig (18 %) | 303,84 € | 3.646,08 € | |
| abzgl. Werbungskostenpauschbetrag | 8,50 € | 102,00 € | |
| = steuerpflichtiger Anteil in € | 295,34 € | 3.544,08 € | |

Meine tatsächliche Steuerbelastung ist somit verschwindend gering, denn der steuerpflichtige Anteil muss für diese Berechnung noch mit dem persönlichen (Grenz-) Steuersatz im Alter multipliziert werden. Da ich nicht weiß, welchen Steuersatz ich im Alter haben werde, habe ich mir von meinem Vermögensberater unterschiedliche Szenarien aufzeigen lassen.

Falls Sie ebenfalls an einem solchen Modell interessiert sind, kann ich Ihnen nur raten, sich zuerst mit Ihrem Vermögens- oder Steuerberater zusammenzusetzen. Dieser kann prüfen, ob sich das Modell für Sie rentiert, was in erster Linie von Ihrer persönlichen Einkommens- und Steuersituation abhängig ist.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
Immobilien
Immobilien werden nicht umsonst "Betongold" genannt, da sie als wertstabile Anlage ohne große Risiken gelten - auch aus diesem Grund verfüge ich bereits über eine selbstgenutzte Immobilie.
Da ich selbst eher zu den sicherheitsorientierten Anlegern gehöre, wäre der Kauf eines Mietshauses durchaus eine Möglichkeit, meine Altersvorsorge abzurunden. Die monatlichen Mietzahlungen sind vergleichbar mit Rentenzahlungen.
Darüber hinaus kann ich eine erworbene Immobilie bei Bedarf wieder verkaufen, wenn's gut läuft, mit einem saftigen Gewinn - und nach mindestens 10 Jahren ist der Gewinn sogar steuerfrei.
Aber auch sonst bietet diese Geldanlage eine Menge Vorzüge: Neben den steuerlichen Vorteilen aufgrund von Abschreibungen und Werbungskosten besteht grundsätzlich die Chance auf Wertzuwachs der erworbenen Immobilie. Zudem entwickeln sich in der Regel vor allem in Ballungsgebieten die Mieten äußerst attraktiv.
Jedoch sollte man eine solche Investition nicht überstürzen, damit aus der sicheren Rente für den Ruhestand kein unsicheres Verlustgeschäft wird. Ob sich eine Investition lohnt oder nicht, ist unter anderem von der wirtschaftlichen Situation des Immobilienstandortes abhängig. In einer aufstrebenden Metropolregion kann man teurer und einfacher vermieten als etwa in einem ländlichen Gebiet mit stetiger Bevölkerungsabwanderung. Aber ich kann Ihnen nur raten: Setzen Sie sich wie ich vor Abschluss der Investition mit Ihrem Steuer- oder Vermögensberater zusammen, da dieser Sie gegebenenfalls vor teuren Fehlentscheidungen bewahren kann.
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