Chance und Risiko bei verschiedenen Fondsarten

Geldmarktnahe Fonds
Diese Fonds setzen den Schwerpunkt in Termin- und Festgeldanlagen mit Laufzeiten von höchstens 2 Jahren. Zudem wird in Rentenpapiere investiert.
Geldmarktfonds
Diese Fonds sind insbesondere für kurze Geldanlagen geeignet. Sie investieren in Termin- und Festgeldanlagen mit Laufzeiten von maximal 2 Jahren.
Rentenfonds
Hier wird das Fondsvermögen in festverzinslichen Wertpapieren (kurz auch: Renten) angelegt. Den moderaten Kursentwicklungschancen stehen geringe Risiken gegenüber. Daher sind sie eher für sicherheitsorientierte Anleger geeignet.
Mischfonds
Dieser Fondstyp enthält Renten und Aktien. Je nach Verhältnis der Investition handelt es sich um mehr oder weniger risikoreiche Papiere. Der Vorteil: Schwankungen auf der einen Seite können durch eine gewisse Stabilität auf der anderen Seite (Renten) abgefedert werden.
Aktienfonds
Diese Fonds investieren überwiegend oder ausschließlich in Aktien. Daraus ergibt sich tendenziell ein höheres Risiko als bei Rentenfonds. Aber langfristig eröffnen sich auch höhere Ertragschancen.
Offene und geschlossene Immobilienfonds
Anlageschwerpunkte von Immobilienfonds sind Gewerbeobjekte. Während Anleger ihre Anteile an einem offenen Immobilienfonds jederzeit kaufen und verkaufen können, ist die Annahme von Kauforders bei geschlossenen Fonds limitiert. Letztere finanzieren mit diesem Fonds nur eine oder wenige Immobilien. Eine Risiko-Einschätzung bei geschlossenen Immobilienfonds ist nur schwer möglich, da die Renditeerwartung stark von Standort und Funktion der jeweiligen Immobilie abhängt.
Weitere Fondsarten
Neben diesen Grundformen gibt es eine Reihe von Sonderformen, wie z.B. Index- oder Dachfonds.




