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Der große Topf

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Bausparen - die Idee mit dem großen Topf

Ein einfaches Rechenexempel zeigt, warum man mit Bausparen schneller zum Eigenheim kommt:

Angenommen, zehn Häuslebauer wollen Wohneigentum zum Preis von jeweils 1000 Geldeinheiten erwerben, haben jedoch kein Eigenkapital.

Wenn jeder einzelne von ihnen ein Zehntel des nötigen Kapitals im Jahr sparen würde, hätte er erst nach zehn Jahren die erforderliche Summe beisammen.

Wenn sich aber zehn Bauwillige zusammenschließen, sinkt die Wartezeit auf durchschnittlich fünfeinhalb Jahre, denn bereits nach dem ersten Jahr kann der erste von ihnen bauen. Er leiht sich sozusagen die ihm noch fehlenden 900 Geldeinheiten aus dem gemeinsamen Bauspar-Topf.

Im zweiten Jahr zahlen die übrigen neun Interessenten wieder insgesamt 900 Geldeinheiten in den Topf und der erste Häuslebauer zahlt die ersten 100 Geldeinheiten zur Tilgung seines Darlehens in den Topf. Ergeben zusammen wiederum 1000 Geldeinheiten. So kann im zweiten Jahr bereits der nächste sein Häuschen finanzieren. Kommen neue Bausparinteressenten hinzu, verkürzt sich die Wartezeit für die ersten Bauwilligen.

Bausparen - die Idee mit dem großen Topf

Der Zuteilungstopf für die Bauspargemeinschaft füllt sich durch Sparbeiträge, Zinsen, Prämien sowie die Tilgungsbeiträge der Darlehensnehmer.

Der "große Zuteilungstopf" füllt sich in Wirklichkeit noch schneller als in unserem Rechenbeispiel: Denn zu den Sparbeiträgen der Bausparer kommen Prämien durch staatliche Förderung und die Zinsen, welche aus dem gemeinsamen Vermögen erwirtschaftet werden. Die zentrale Idee beim Bausparen lässt sich daher letzten Endes in einem einzigen Satz zusammenfassen: Gemeinsam geht's besser - und schneller.