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SPF-Einträge bei Postbank E-Mails

Neue Technik erschwert SPAM und Pishing

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Die Postbank kennzeichnet ihre E-Mail-Server mit der so genannten SPF-Technik ("Sender Policy Framework"). Dadurch hilft sie, SPAM-E-Mails von echten E-Mails zu unterscheiden. Mail-Provider oder SPAM-Filter auf Servern können diese unerwünschten E-Mails damit leicht aussortieren.

Das Problem: SPAM-E-Mails

Mehr als die Hälfte aller weltweit verschickten E-Mails sind laut einer Studie der Fachhochschule Gelsenkirchen so genannter SPAM. Ursprünglich stammt dieser Begriff aus einem Sketch der britischen Komiker-Gruppe "Monty Python". Dort steht er für "Spicy Pork and Ham“ ("gewürztes Schweinefleisch und Schinken“ ), das den Gästen in einem Restaurant immer wieder angeboten wird, bis sie letztlich verzweifeln. Heute verstecken sich hinter SPAM unerwünschte Werbe-E-Mails, die den Posteingang überfluten. Häufig tragen sie darüber hinaus Viren oder Trojaner. Auch zu Pishing-Attacken werden sie verwendet. Aussortieren und Entfernen verursacht nicht nur Ärger, sondern kostet auch viel Zeit.

Wie funktionieren SPAM oder Pishing?

Typisch für SPAMs ist ein gefälschter Absender. Der Empfänger liest dann den falschen Absender, zum Beispiel max.mustermann@postbank.de, obwohl der Täter gar kein Mitarbeiter der Postbank ist. Der Empfänger kann nicht erkennen, ob die E-Mail tatsächlich von einem Freund kommt oder ein Spammer dessen Adresse missbraucht hat. Viele E-Mail-Provider unterstützen jedoch bereits eine Technik, die nun auch die Postbank für ihre E-Mails nutzt. Mit dieser Technik können die E-Mail-Provider gefälschte Adressen erkennen.

So hilft SPF gegen SPAM und Pishing

SPF ("Sender Policy Framework") ermöglicht dem E-Mail-Provider, E-Mails von echten Absendern zu erkennen. Dazu erstellt der Absender, zum Beispiel postbank.de, eine Liste aller Server, die unter seinem Namen E-Mails verschicken dürfen. In dieser Liste ist jeder Server mit seiner einzigartigen IP-Adresse verzeichnet. Der empfangende Mailserver hat nun die Möglichkeit zu prüfen, ob die IP-Adresse des sendenden Mailservers und die E-Mailadresse des Absenders zusammen gehören. Fehlt die IP-Adresse auf der Liste, ist der Betrüger entlarvt. Die E-Mail kann nun entsprechend markiert werden, um diese automatisch im Spamordner abzulegen.

Beispiel SPAM-Schutz via SPF-Eintrag bei GMX

Wie kann man SPF-Einträge nutzen?

Viele Provider kontrollieren bereits die SPF-Einträge. Sollte eine E-Mail dabei auffallen, wird sie als verdächtig markiert. Löschen darf sie der Provider nicht. Bei AOL, GMX, Yahoo! und web.de funktioniert das automatisch. Microsoft und Hotmail unterstützen das System jedoch noch nicht.

Wer einen eigenen E-Mail-Server besitzt (zum Beispiel Firmen und Vereine), kann ihn selbst mit dieser Funktion nachrüsten. Dazu findet man im Internet bei vielen Anbietern häufig kostenlose Downloads, die diese Funktion ermöglichen.

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