Auslandszahlungsverkehr

Antworten auf Ihre Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Auslandszahlungsverkehr.

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Welche Kosten und Entgelte fallen an?

Die Kosten und Entgelte für alle anderen Fälle haben wir auf der Seite Konditionen für Sie zusammengestellt.

Was sind IBAN und BIC bzw. SWIFT?

Die Abkürzung IBAN steht für „International Bank Account Number“.

In Europa ist die Verwendung der IBAN Pflicht, unabhängig davon, in welcher Währung Sie überweisen. Nach und nach führen auch außerhalb Europas immer mehr Länder die IBAN ein. Nutzen Sie für Zahlungen in diese Länder ebenfalls die IBAN. In Ländern ohne IBAN gibt es „traditionelle“ Kontonummern. Die IBAN besteht aus Zahlen und Buchstaben und kann bis zu 35 Stellen lang sein. In Deutschland hat die IBAN 22 Stellen.

BIC bedeutet „Business Identifier Code“.

Früher und immer noch oft zu finden hieß es „Bank Identifier Code“. Der BIC wird im Auslandszahlungsverkehr oft auch SWIFT-Code genannt.

Anders als die IBAN ist der BIC weltweit etabliert. Nutzen Sie deshalb nach Möglichkeit immer den BIC. Er garantiert, dass Ihr Geld schnell und sicher ans Ziel kommt.
Können Sie vom Zahlungsempfänger den BIC seiner Bank nicht erhalten, nutzen Sie den herkömmlichen Bank-Code. In diesen Fällen empfiehlt es sich oft, auch die Anschrift der Bank des Zahlungsempfängers anzugeben.

Der BIC der Postbank lautet PBNKDEFF.
Will jemand aus dem Ausland Geld auf Ihr Konto überweisen und benötigt einen 11stelligen BIC, ergänzen Sie einfach „XXX“. Der BIC lautet dann PNNKDEFFXXX.“

Wie komme ich an IBAN und BIC?

IBAN und BIC für Ihr Girokonto sind feste Bestandteile Ihres Kontoauszugs oder hres Finanzstatus. Im Online-Banking werden diese Angaben in Ihrer Kontenübersicht angezeigt.

Der BIC/S.W.I.F.T.-Code der Postbank lautet: PBNKDEFF. Wenn Sie im Einzelfall einen 11stelligen BIC für die Postbank angeben sollen, benutzen Sie bitte die Angabe PBNKDEFFXXX.

Die IBAN für ein fremdes Girokonto kann Ihnen nur der Zahlungsempfänger liefern. Sie kann von dritter Stelle nicht ermittelt werden. Um den BIC einer Fremdbank herauszufinden, können Sie unsere BIC-Suche nutzen. Diese finden Sie im Online-Banking direkt bei der Auftragserteilung für Auslandsaufträge.

Welche Möglichkeiten der Entgeltregelung gibt es bei grenzüberschreitenden Zahlungen?

Im Auslandszahlungsverkehr gibt es drei Entgeltoptionen: SHARE, OUR und BEN.

SHARE bedeutet, dass der Auftraggeber das Entgelt seiner Bank zahlt, das Entgelt der anderen an der Zahlung beteiligten Banken trägt der Zahlungsempfänger. OUR bedeutet, dass der Auftraggeber alle Entgelte übernimmt. Bei BEN trägt der Empfänger sämtliche Entgelte.

Alle Überweisungen innerhalb des EWR werden mit der Entgeltregelung SHARE ausgeführt, ganz gleich in welcher Währung. Dabei handelt es sich um eine gesetzliche Vorgabe. Wählen Sie versehentlich eine andere Option, ändert die Postbank diese in SHARE.

Bei Überweisungen außerhalb des EWR haben Sie als Auftraggeber die freie Wahl.

Was muss ich hinsichtlich der Meldepflicht beachten?

Die Meldepflicht für grenzüberschreitende Zahlungen gilt sowohl für abgehende als auch für eingehend Zahlungen. Die Meldungen sind von denjenigen abzugeben, die Geld überweisen oder erhalten, also von Ihnen selbst. In welchen Fällen Zahlungen über 12.500 Euro bzw. entsprechendem Gegenwert in Fremdwährung zu melden sind, ergibt sich aus der Außenwirtschaftsverordnung.

Nähere Informationen erhalten Sie kostenlos bei der Bundesbank unter der Rufnummer 080012344 111 (nur aus dem deutschen Festnetz erreichbar) oder auf www.bundesbank.de.

Wie lange dauert eine Überweisung?

Die Ausführungsfristen für grenzüberschreitende Zahlungsaufträge können Sie unserem Preis- und Leistungsverzeichnis entnehmen.