Trend 3: Wohnen wird flexibler

Aus Ausgabe 1/20

Die Zukunft des Wohnens ist vielfältig und individuell. Innovative Wohnkonzepte passen sich neuen Lebensmodellen an und zeigen, was in Sachen Flexibilität und Gemeinschaft alles möglich ist.

Baugemeinschaft in Hamburg, schönes Wohnen für Alt und Jung
Bild Nr. 6356, Quelle: juergen_schmidt_fotografie.de/BHW Bausparkasse

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So, wie sich Lebensstile und Familienmodelle immer unterschiedlicher entwickeln, verändert sich auch der Wohnraum. Wohnungen, Gebäude und Quartiere werden zunehmend multifunktional gestaltet. Forschende des Zukunftsinstituts in Frankfurt am Main sagen voraus, dass Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und die Betreuung von Kindern und Senioren künftig immer stärker ineinandergreifen werden. „Im Haus- und Wohnungsbau sind mitwachsende Grundrisse die Zukunft“, sagt Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse. Sie bieten Lösungen zum Beispiel für die Platzprobleme junger Familien, die sich eine größere Immobilie nicht leisten können. „Trennwände oder vorgefertigte Anbauten ermöglichen es, flexibel auf neue Bedürfnisse zu reagieren, etwa bei Familienzuwachs oder wenn es gilt, ein Homeoffice einzurichten“, sagt Stefanie Binder. Bei Wohngenossenschaften geht der Trend zum gemeinschaftlichen Wohnen. In sogenannten Wohn-Clustern beispielsweise in Berlin nutzen die Bewohner zentrale Bereiche wie Wohnküche, Wohnflure oder Werkraum gemeinsam. Dafür sind hier die privaten Räume kleiner und damit für die Bewohner auch bezahlbarer.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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