Abkürzung ins Wohneigentum: Fertighäuser

Aus Ausgabe 3/2018

Die Baubranche boomt, Facharbeiter sind heiß begehrt und die Wartelisten bei Handwerksbetrieben mitunter lang. Um Zeit und Kosten zu sparen, entscheiden sich deshalb immer mehr Deutsche für ein Fertighaus. Über 20 Prozent machen Häuser aus der Fabrik mittlerweile im Wohnbau aus – rund fünf Prozent mehr als vor zehn Jahren.

Zeit ist Geld: Fertighäuser sind dank hoher Vorfertigung in wenigen Tagen gebaut
Bild Nr. 6246, Quelle: WeberHaus/BHW Bausparkasse

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Wer zur Miete wohnt und ein Grundstück gekauft hat, trägt eine finanzielle Doppelbelas­tung. Nach klassischer Bauart dauert es vier Monate und länger, bis ein Neubau errichtet ist. Anders beim Fertighaus: Wenn Keller oder Bodenplatte stehen, sind sie innerhalb weniger Tage bezugsfertig. Dank vorgefertigter Bauteile entfallen lange Trockenzeiten, ebenso wie kostspielige witterungsbedingte Rückschläge.

Von wegen „von der Stange“

Landhaus oder Stadtvilla, Bungalow oder Bauhaus? Bauherren können vom Baustil über die Grundrissplanung bis hin zur integrierten Haustechnik mitbestimmen. „Die Hersteller folgen mit ihren Produkten den Richtlinien der Energieeinsparverordnung (EnEV)“, sagt Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse. „Die KfW-Effizienzhausklasse einzuhalten, gehört bei vielen Anbietern zum guten Ton.“ So profitieren Käufer auch von staatlichen Fördergeldern.

Option rundum sorglos

Die Branche hat ihre Hausaufgaben gemacht. Auf Wunsch wird ein Fertighaus schlüsselfertig übergeben. „Bauherren haben während der gesamten Planungs- und Bauzeit einen festen Ansprechpartner für alle Gewerke, was viel Zeit und Ärger sparen kann“, betont BHW Expertin Binder. Im Übrigen gilt auch für Fertighäuser: Je höher die Eigenleistung am Bau, desto günstiger ist das Projekt Eigenheim unterm Strich.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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