Anlage mit Perspektive: Studentenbude kaufen statt mieten

Aus Ausgabe 3/2020

Der Nachwuchs startet ins Studium und zieht in ein Universitätsstädtchen um. Für Eltern ist das eine Zäsur, aber auch eine Chance. Denn Städte wie Marburg, Göttingen, Bonn oder Leipzig sind auch attraktive Anlagestandorte. Ein Wohnungskauf bietet dann dem Nachwuchs mietfreies Wohnen und den Eltern eine gute Altersvorsorge.

Entspannt studieren – in den eigenen vier Wänden
Bild Nr. 6402, Quelle: Adobe Stock / Wayhome Studio / BHW Bausparkasse

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Kleine Wohnungen in mittelgroßen Hochschulorten sind heiß begehrt. Die Nachfrage belebt das Geschäft der Vermieter. Doch steigende Preise und fehlende Wohnungen führen auch dazu, dass die Studierenden immer mehr zusammenrücken müssen: 30 Prozent wohnen in einer WG, 2003 waren es noch 22 Prozent.

Niedrigzinsen statt teurer Miete

Ein alternatives Modell ist die Studentenbude im Wohneigentum. Eltern fördern auf diese Weise nicht nur den Nachwuchs, sondern auch ihre eigene Altersvorsorge. Studierende zahlen heute im Mittel eine Miete von 323 Euro. Wer 20 Prozent Eigenkapital in eine Wohnungsfinanzierung einbringt, kann mit dem ungefähren Gegenwert ein 15-Jahres-Darlehen in Höhe von 100.000 Euro bedienen. Das Gesamtbudget würde etwa in Göttingen für eine Eigentumswohnung von 50 bis 60 Quadratmetern reichen. „Wenn der Nachwuchs das Studium beendet hat und auszieht, kann die Wohnung weitervermietet werden und sichere Einkünfte erzielen“, erklärt Thomas Mau von der BHW Bausparkasse. „Käufer sollten aber die Lage und den baulichen Zustand des Objektes vor dem Erwerb sehr genau prüfen.“

Teilweise refinanziert durch WG

Lässt der Nachwuchs zu Studienzeiten einen Mitbewohner einziehen, kann dessen Mietbeitrag helfen, einen Teil der elterlichen Investition zu refinanzieren. Deutlich teurer sind Wohnungen allerdings in Metropolen wie München oder Hamburg. Dort kostet eine Zweizimmerwohnung in der Regel ein Mehrfaches.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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