Erneuerbare Energien statt Öl – dem Klimaschutz zuliebe

Aus Ausgabe 3/2020

2020 gingen die Heizölpreise in den Keller, doch die Freude dürfte nur kurz währen: Spätestens mit Einführung der CO2-Steuer 2021 müssen Besitzer von Öl- und auch Gasheizungen für behagliche Räume tiefer in die Tasche greifen. Und es gibt weitere Gründe, warum sich Investitionen in die Energieeffizienz eines Eigenheims gerade jetzt lohnen!

Systemwechsel mit Spareffekt: Sonnenenergie ins Haus holen
Bild Nr. 6401, Quelle: Ulrike Link / BHW Bausparkasse

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In der nächsten Zeit haben Hausbesitzer gute Chancen, ihren Öltank günstig zu füllen. Langfristig betrachtet aber zahlen sie beim Heizen drauf – jedes Jahr mehr. „Nur durch Maßnahmen wie den Austausch einer alten Ölheizung und eine neue Dämmung, können Eigentümer nachhaltig den Energieverbrauch und damit die Ausgaben senken“, betont Thomas Mau von der BHW Bausparkasse.

Doppelt Steuern sparen

Dafür sorgt ein neuer Faktor in der Rechnung: Zum 1. Januar 2021 führt Deutschland die neue CO2-Steuer ein. Jede Tonne des Klimagases, die Heizungen mit fossilen Brennstoffen ausstoßen, schlägt dann zusätzlich mit 25 Euro zu Buche. Ein Beispiel: Setzt ein 150-Quadratmeter-Haus mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Litern Heizöl sieben Tonnen CO2 frei, beträgt die CO2-Steuer im ersten Jahr 175 Euro. Bis 2025 steigt der Satz auf 55 Euro pro Tonne – für die Hausbesitzer werden 385 Euro fällig. Wohl dem, der sein Eigenheim von Grund auf modernisiert hat! Bis Ende 2020 macht Eigentümern zudem die reduzierte Mehrwertsteuer von 16 Prozent den Kauf einer Brennwertheizung schmackhaft – bei Kosten von 10.000 Euro eine Ersparnis von 300 Euro.

Staatliche Geschenke

Wer von Öl auf erneuerbare Energien umstellt, wird mit bis zu 45 Prozent der Investition gefördert. Die neue Heizung ist fast zur Hälfte geschenkt! Für andere klimafreundliche Geräte gibt’s Zuschüsse von 20 bis 35 Prozent. „Niedriger Ölpreis hin oder her – wer 2020 modernisiert, profitiert langfristig“, sagt Thomas Mau.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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