Im Schwitz-Kasten – die eigene Sauna

Aus Ausgabe 1/2016

Hausbesitzer verstecken sie schon lange nicht mehr im Keller: Moderne Saunen werden heute in Nischen, im Bad oder gar im Wohnzimmer montiert. Den Nutzern wird deshalb das Design immer wichtiger.  

Hier geht‘s heiß her: Für die individuelle Sauna findet sich überall ein Platz
Bild Nr. 6098, Quelle: www.helo-sauna.de/BHW Bausparkasse

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Rund 5,35 Millionen Bundesbürger geben an, häufiger in die Sauna oder ein Dampfbad zu gehen. Auch daheim bringen sich viele Deutsche ordentlich ins Schwitzen: 1,66 Millionen private Saunabäder zählen die Statistiker.

Einbau leicht gemacht

Ein Platz für die eigene Sauna findet sich in fast jeder Wohnung. "Eine Kabine für vier Personen benötigt eine Fläche von vier bis fünf Quadratmetern", erklärt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. "Hersteller bieten flexible Lösungen, die auch gut für Schrägen und Nischen geeignet sind." Hier empfehlen sich die sogenannten Elementsaunen, die einfach aufzubauen sind und lediglich wenig Raum brauchen. Eine Alternative kann eine Blockbohlensauna sein: Deren massive Blockbohlen sind robust, isolierfähig und sorgen für ein natürliches Raumklima.

Aus Lack und Edelstahl

Raumsparende Lösungen sowie komfortable Extras sind im Heimsaunamarkt derzeit richtig groß im Kommen. Immer mehr Eigentümer wollen ihre Sauna in ihren Wohnbereich integrieren. Besonders Glaswände, individuell eingepasste und auch runde Kabinenformen sowie extravagante Fronten aus Lack und Edelstahl sind bei Saunaliebhabern gefragt. Eine ziemlich ungewöhnliche, aber sehr praktische Lösung in kleinen Wohnungen: Modulare Saunasysteme falten sich ganz leicht per Knopfdruck auf die kompakte Größe eines Schranks zusammen!

Saunabesuch mit Bluetooth

Der ganz private Saunaspaß fürs Eigenheim steigert den Wohlfühlfaktor und schlägt mit Kosten ab ungefähr 2.000 Euro aufwärts zu Buche. Die individuell geplanten Saunen sind ab 10.000 Euro zu haben, können aber auch erheblich mehr kosten. Bei solchen Luxusvarianten gehören dann exklusive Öfen, Bluetooth-Lautsprecher und LED-Lampen mit zur hochwertigen Ausstattung dazu.

5 Tipps für die Heimsauna

Heute schon geschwitzt? Fünf Tipps, die Immobilieneigentümer bei der Aufstellung ihrer Heim-Sauna beachten sollten.

1. Der richtige Platz

Düstere Kellerräume laden nicht unbedingt zur Entspannung ein. Eine Sauna kann stattdessen im Bad oder in Wohnräumen eingerichtet werden.

2. Starkstrom- und Wasseranschluss einplanen

Die notwendigen Temperaturen um die 90 Grad sind nur mit einer 400-Volt-Starkstromleitung möglich. Die liefert auch Strom für Steuerung, Beleuchtung und Beschallung, eine zusätzliche Leitung ist nicht nötig.

3. Gute Belüftung

Eine gute Abzugsmöglichkeit für die feuchtwarme Saunaluft verhindert Schimmelbildung. "Der direkte Zugang zu Fenstern ist ideal für den Luftaustausch, sonst sollte ein Kanal zu einem belüfteten Nebenraum gebaut werden", rät Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse.

4. Direkter Badzugang

Saunagänger sollten unkompliziert eine Dusche erreichen können. Rutsch- und wasserfeste Böden sind unerlässlich, um Stürze und die Beschädigung von Holz- und Teppichböden zu vermeiden.

5. Ruhezone

Liege- und Entspannungsmöglichkeiten lieben die meisten Saunagänger ebenso wie die Schwitzkur selbst. Einen gut beheizten Ruheraum mit bequemer Liegefläche vorsehen! Besonders schön: ein direkter Blick in die Natur!

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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