Kalkulierte Vorsorge: Versicherungen fürs Haus

Aus Ausgabe 3/2017

Einbruch, Feuer, Sturm oder Wasserrohrbruch – Immobilienbesitzern kann manches Ungemach drohen. Die richtigen Versicherungen und das korrekte Verhalten im möglichen Schadensfall helfen, die negativen Folgen im Zaum zu halten.

Auch nachträgliche Modernisierungen sollten dem Versicherer gemeldet werden
Bild Nr. 6203, Quelle: Bien-Zenker/BHW Bausparkasse

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An einer Wohngebäudeversicherung führt kein Weg vorbei. Hier geht es um das Dach, die Wände und Türen, aber auch um die Sonnenmarkise, den Carport oder fest angebrachte Satellitenschüsseln. Die Versicherung deckt alle Schäden ab, die durch Feuer, Blitzschlag, Sturm, Hagel, Wasser oder Frost verursacht wurden. Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse weist darauf hin, dass die Versicherung immer über den aktuellen Wert der Immobilie informiert sein sollte: „Dabei müssen Haus- und Wohnungsbesitzer auch später umgesetzte Modernisierungen melden. Nur dann haben sie Anspruch auf die volle Schadenssumme.“ Da sich Unwetter häufen, ist es auch ratsam, sich gegen sogenannte Elementarschäden wie zum Beispiel Überschwemmungen abzusichern. Schäden an beweglichen Dingen in Haus und Wohnung wie Möbel und Geräte ersetzt dagegen die Hausratversicherung. Aber Achtung: Schmuck wird in der Regel nur bis zu 20 Prozent erstattet.

Anbieter miteinander vergleichen

„Wer eine Versicherung abschließen will, sollte unterschiedliche Anbieter vergleichen, denn Kosten und Leistungsumfang unterscheiden sich teilweise erheblich“, so Neuborn. Für den Schadensfall rät er, vorsorglich eine Liste über alle Haushaltsgegenstände und Modernisierungskosten zu führen. Das erleichtert im Fall der Fälle die Aufstellung der Beschädigungen. Rechnungen, Fotos und Zeugen können dabei zusätzlich sehr hilfreich sein. Versicherte sollten aber keinesfalls vorschnell handeln. Die beschädigten Gegenstände dürfen erst dann entsorgt werden, wenn die Versicherung die Beweisstücke angesehen und freigegeben hat.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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