Mit Hightech den Notfall planen
Aus Ausgabe PD Extra – Urlaub und Sicherheit
Einbruch, Wasser im Keller, Feuer – für Immobilienbesitzer gibt es viele Katastrophenszenarien. Wer Zuhause ist, kann schnell reagieren. Aber was tun, wenn zwischen Urlaubs- und Wohnort tausende Kilometer liegen?
Das Zuhause immer im Blick
Bild Nr. 6190, Quelle: innogy/BHW Bausparkasse
In Deutschland wird im Schnitt alle drei Minuten eingebrochen. Smart Home-Systeme schützen davor. Sensoren registrieren, wenn ein Fenster oder die Terrassentür geöffnet wird. Auch Wasser- und Feuermelder sind integrierbar, ebenso Bewegungsmelder. Im Fall des Falles wird per App Alarm ausgelöst. Kameras liefern Bilder vom Geschehen. „Doch weit besser ist es, ungebetene Besuche im Vorhinein zu verhindern“, sagt Tim Rehkopf von der BHW Bausparkasse. „Hausbesitzer können über eine intelligente Rollladen- und Lichtsteuerung heute jederzeit Anwesenheit simulieren.“
Rechte und Standards beachten
Doch nicht alles, was geht, ist auch erlaubt. „Eine dauerhafte Videoüberwachung darf nur stattfinden, wenn sie einem berechtigten Interesse zu einem konkret festgelegten Zweck dient“, sagt Rehkopf. Das müssen Eigner deutlich sichtbar ausweisen. Für Häuser und Wohnungen empfiehlt die Polizei, Einbruchmeldeanlagen immer mit mechanischem Einbruchschutz an Fenstern und Türen zu verbinden. Die Systeme sollten den polizeilich empfohlenen Mindestsicherheitsgrad aufweisen. Eine Verbindung der Einbruchmeldeanlage mit einer ständig besetzten Notruf- und Servicestelle sorgt dafür, dass die im Alarmfall nötigen Maßnahmen schnell in Gang gesetzt werden.