Mit intelligenten Rauchmeldern gegen Feuer

Aus Ausgabe 1/2019

Rund 180.000-mal pro Jahr brennt es in deutschen Wohnungen und Häusern – oft mit verheerenden Folgen. Eigentümer tun gut daran, mögliche Gefahrenquellen zu beseitigen. Intelligente Rauchmelder sind eine lohnenswerte Investition.

Smarte Rauchmelder können in der Küche zwischen Wasserdampf und Rauch unterscheiden
Bild Nr. 6278, Quelle: © ABUS August Bremicker Söhne KG /BHW Bausparkasse

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Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Nein, in Deutschland gibt es jährlich etwa 4.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden. 400 Menschen sterben sogar bei Wohnungsbränden – glücklicherweise nur noch halb so viele wie noch 1990. Diese Reduzierung geht auch auf das Konto der Rauchmelderpflicht in Schlaf- und Kinderzimmern sowie auf Fluchtwegen. In den meisten Bundesländern sind die Vermieter zu Installation und Wartung verpflichtet.

Fehlalarm ausschließen

Einfache Brandmelder sind für rund zehn Euro in jedem Baumarkt erhältlich. In der Küche, wo die meisten Brände entstehen, eignen sich Geräte mit einem Hitzesensor. „Ansonsten kann Wasserdampf einen Fehlalarm auslösen“, erklärt Andreas Menkens von der BHW Bausparkasse. Alleine 2016 rückte die Feuerwehr über 200.000-mal wegen Fehlalarmen aus. Besser als ein Einzelgerät sind smart integrierte Geräte. „Vernetzte Melder warnen gleich im ganzen Haus“, erklärt der BHW Experte. „Solche Hightech-Modelle kosten 50 bis 100 Euro. Im Notfall schalten sie sogar das Licht an und alarmieren die Besitzer, wenn sie unterwegs sind.“

Stiller Killer

Regelmäßige Gerätechecks beugen Bränden vor. Auch Mehrfachstecker können durch Überhitzung zur Gefahr werden. Mit dem geruchlosen Gas Kohlenmonoxid lauert zudem ein „stiller Killer“ im Haus. Kamin, Gastherme oder Heizung sollten regelmäßig überprüft oder gar per Meldegerät überwacht werden. Und elektronische Rollläden sollten auch ohne Strom öffnen, damit sie nicht zur fatalen Feuerfalle werden.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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