Shabby Chic – Alter vor Schönheit

Aus Ausgabe 1/2019

Shabby Chic macht das Unperfekte salonfähig. Als Kontrast zur perfekten Einrichtung setzen jetzt Flohmarktfunde, auf alt getrimmte Designstücke oder antike Erbstücke Akzente.

Kratzer und Kerben: Shabby Chic
Bild Nr. 6273, Quelle: MEISTER/BHW Bausparkasse

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Einrichtungstrends spiegeln den Zeitgeist wider. Besonders geschätzt in schnelllebigen Zeiten sind Möbel, die Geschichten erzählen. Glatt war gestern. Wer etwas auf sich hält, setzt heute auf Shabby Chic. Ganz neu ist dieser Trend nicht: Er entstand in den 1980er-Jahren im Vereinigten Königreich als Gegenbewegung zur gediegenen Innenausstattung im viktorianischen Stil. Shabby Chic ist immer noch aktuell – und schont die Umwelt. Die Möbelstücke sind überwiegend aus Holz gefertigt und bringen ein Vorleben mit. „Ökologisches Bewusstsein setzt sich in den eigenen vier Wänden stärker durch“, sagt Iris Laduch von der BHW Bausparkasse. „Die Bauart der Möbel ist hochwertig, sie lassen sich reparieren und ihr Stil ist originell.“ Die Möbel sollen Geschichten erzählen. Natürliche oder künstlich herbeigeführte Gebrauchsspuren wie Kratzer, Kerben oder abgeplatzter Lack zeichnen die Stücke als Unikate aus. Fundstücke vom Flohmarkt gibt es bereits für wenige Euro. Teurer sind dagegen Exemplare von Retro-, Vintage- oder Antiquitätenbörsen.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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