So klappt es mit der Förderung

Aus Ausgabe 2/2019

Fördergelder für mehr Energieeffizienz fließen reichlich. Eine Hürde für Hauseigentümer sind die eher unübersichtlichen Angebote und bürokratische Förderverfahren. Was Modernisierer beachten sollten:

Energieberatung und Fördermittel verhelfen Eigentümern zu noch wohnlicheren Häusern
Bild Nr. 6301, Quelle: Monkey Business, 84166598, Adobe Stock/BHW Bausparkasse

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Erste Anlaufstellen für Hauseigentümer mit Energiesparprojekten sind die KfW-Bank und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Um Darlehen und Zuschüsse der KfW zu beantragen, sollten sich Modernisierer an ihre Bank oder Bausparkasse wenden.

Bis zu 25.000 Euro

Das KfW-Programm 430 zum Beispiel bezuschusst Sanierungen von Altbauten, für die vor dem 1. Februar 2002 ein Bauantrag gestellt oder eine Bauanzeige eingereicht wurde. Möglich sind Zuschüsse für Einzelmaßnahmen von bis zu zehn Prozent der Investitionskosten, maximal 5.000 Euro. Beim BAFA, das 30 Prozent der Kosten einer Heizungsoptimierung (höchstens 25.000 Euro) bezuschusst, werden die Anträge online gestellt. In jedem Fall ist es empfehlenswert, für die Planung einen zugelassenen Energieberater hinzuziehen. 60 Prozent seines Honorars werden im Rahmen der „Förderung Energieberatung“ vom BAFA übernommen.

In drei Schritten zum Geld

Das Vorgehen für alle Programme: Förderungen beantragen (bevor Handwerker beauftragt werden!). Die technischen Anforderungen befolgen. Und die Rechnungen einreichen. „Es lohnt sich, Zusatzförderungen im eigenen Bundesland und in der Kommune zu recherchieren“, rät Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse. Bayern zum Beispiel belohnt Modernisierungen nach dem KfW-Effizienzhaus-Standard. Beim 10.000-Häuser-Programm können sich Einfamilienhausbesitzer bis zu 18.000 Euro sichern.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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