Trend 3: Mikro-Apartments

Aus Ausgabe 4/2018

Hohe Mieten, Wohnraummangel und die Zunahme von Single-Haushalten führen vor allem in Metropolen zum Umdenken. Intelligente Lösungen für das Wohnen auf kleinem Raum sind gefragt wie nie.

Mikro-Apartments: clevere Grundrisse und funktionale Ausstattung
Bild Nr. 6263, Quelle: www.traumsofas.de/BHW Bausparkasse

Bundesweit fehlen in Großstädten rund 1,4 Millionen bezahlbare Apartments unter 45 Quadratmetern, vor allem für Einpersonenhaushalte. „Für Singles ist der Wohnungsbestand oft ungeeignet – zu groß, zu teuer“, sagt Ralf Palm von der BHW Bausparkasse. „Dabei gibt es schon heute 17 Millionen Single-Haushalte in Deutschland, das sind 41 Prozent aller Haushalte.“ Architekten und Planer entwickeln daher neue, kostengünstige und flexible Lösungen, die sich den wandelnden Wohnbedürfnissen anpassen. Eine Inspiration kommt von der Tiny-House-Bewegung in den USA. Die mobilen Minihäuser bieten Singles oder Paaren bereits auf 40 bis 80 Quadratmetern Wohnfläche modernen Komfort. Bett, Schrank, Tisch, Sitzecke, Bad und Küche fügen sich perfekt in die Grundrisse ein. Der Devise „klein, aber mein“ folgen auch Modulhäuser, deren Grundrissflächen von bis zu 50 Quadratmetern durch schnell veränderbare Wände erweitert, aufgestockt und auch wieder getrennt werden können. „Das macht sie auch für den privaten Wohnungsbau sehr spannend“, so BHW Experte Palm.

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Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
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