Finance Award 2012

2012 wurde in Bonn bereits zum neunten Mal der Postbank Finance Award vergeben.
Mit dem Thema "Geldanlage bei Inflationsrisiken und politischen Risiken" haben sich 28 Studententeams von 25 Universitäten und Fachhochschulen aus Deutschland und Österreich auseinander gesetzt. Bei der diesjährigen Preisverleihung von Deutschlands höchstdotiertem Hochschulwettbewerb wurden fünf dieser Arbeiten von einer namhaft besetzten Jury ausgezeichnet.

Diesmal konnten sich Teams aus Bonn, Regensburg, München und Köln erfolgreich mit ihren Beiträgen durchsetzen.

Mit dem ersten Platz und einem Preisgeld von 50.000 Euro wurde das Team Markus Behn, Jonas Sobott, Rüdiger Weber und Dorje Wulf von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn prämiert. Bei ihrer Arbeit mit dem Titel „Welche Aussagekraft haben Länderratings für Geldanlagen? – Eine empirische Modellierung der Ratingvergabe während der europäischen Staatsschuldenkrise“ wurden sie von Prof. Dr. Rainer Haselmann betreut.

In ihrem Beitrag widmen sie sich einer eigenen empirischen Analyse zum Informationsgehalt des Länder-Ratings im Kontext der europäischen Schuldenkrise und kommen insgesamt zu dem Schluss, dass der eigenständige Informationsgehalt des Rating gegenüber Markteinschätzungen über Credit Default Swaps gering ist.

 

André Philipp Flaton, Sven Knothe, Anatoly Nigmatulin und René-Ojas Woltering, die vier von Prof. Dr. Steffen Sebastian betreuten Studierenden der Universität Regensburg konnten mit ihrem Beitrag „Strategische Asset Allokation unter inflations- und politischen Risiken - Eine maßgeschneiderte Lösung“ die Jury überzeugen und sich somit den zweiten Platz und ein Preisgeld von 25.000 Euro sichern.

Ihre Ausarbeitung identifiziert Inflationsrisiken und die Gefahr eines Zerfalls des EURO als zentrale Herausforderungen der Geldanlage, analysiert die damit verbundenen Probleme und entwickelt einen Asset Allokationsansatz zur Bestimmung optimaler Portfolios für Privatanleger, die sich vor diesen Risiken schützen möchten.

 

Auf dem dritten Rang landeten die Studierenden der Technischen Universität München.

Ihre Arbeit befasst sich mit Inflationsgeschützten Investmentstrategien. Die drei von Prof. Dr. Rudi Zagst betreuten Studierenden Michael Ludwig, Mirco Mahlstedt und Herbert Mayer sichern sich mit ihrem Beitrag über den Inflationsschutz von klassischen Anlageklassen (wie Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Gold) somit das Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro.

Der vierte Platz (dotiert mit 7.500 Euro) ging an die Universität zu Köln. Betreut von Prof. Dr. Alexander Kempf erarbeitete das Team Maike Baumeister, Thorsten Martin, Matthias Schäfer, Alexander Stiller und Konrad Stürmer das Thema „Aktienmarktreaktionen auf politische Veränderungen – Eine empirische Analyse der Staats- und Schuldenkrise in Europa“.

Den fünften Platz (dotiert mit 2.500 Euro) belegte ein weiteres Team der Universität Regensburg. Prof. Dr. Gregor Dorfleitner betreute Markus Bauer, Jennifer Betz, Regina Buchmann, Anna Gerl und Manuel Hofstetter bei ihrer Arbeit zum Thema: "Geldanlage bei Inflations- und politischen Risiken unter besonderer Berücksichtigung von Inflationsswaps".

Darüber hinaus wurde dieses Jahr zum ersten Mal von der WELT ein Sonderpreis für das nach journalistischen Gesichtspunkten beste Essay vergeben. Hier konnten die Teams ihre sprachliche Kompetenz gepaart mit fundiertem finanzwirtschaftlichem Wissen demonstrieren. Der WELT Finance Essay Award 2012 geht an das Team von Prof. Dr. Meik Friedrich von der Hochschule Weserbergland.

Die Studierenden Tobias Brill, Julia Hiltermann, Katharina Jünemann, Kai Pieles und Mirko Reinken diskutieren in ihrer Arbeit "Krisenfrühwarner für Kleinanleger" die Möglichkeit, ob ein Index mit der richtigen Auswahl an Assets die Vorboten einer Wirtschaftskrise zuverlässig voraussagen kann und haben mit ihrem Text einen journalistisch gelungenen Beitrag eingereicht.

Finance Award

Preisverleihung 2012

Praktikum

Informationen zu den Praktika bei der Postbank finden Sie hier.