Olaf Gülden

Enterprise Architekt

Was sind die typischen Aufgaben eines Enterprise Architekten in der Postbank Systems?
Als Enterprise-Architekt in der Postbank Systems bin ich dafür verantwortlich, dass die IT-Landschaft auch mittel- und langfristig das Business optimal unterstützt – in der Rolle bin ich ein wenig das schlechte Gewissen der Postbank Systems, indem ich daran erinnere, trotz des operativen Handlungsdrucks, die Zukunft nicht zu vergessen. Ich kümmere mich mehr um das, was wir tun und wann wir es tun sollten, nicht wie wir es im Detail umsetzen. Dazu erarbeite ich Vorschläge, wie sich das Zusammenspiel von Business-Prozessen, Business-Applikationen und technischen Komponenten in den nächsten drei bis fünf Jahren entwickeln kann. Das mache ich natürlich nicht alleine, sondern in Zusammenarbeit mit vielen Experten. Wir diskutieren, welche Entwicklungen sich bei Lieferanten abzeichnen, wie die Planung für die technischen Komponenten aussieht, welche regulatorischen Themen anstehen und was die Bank in der Geschäftsentwicklung plant. Es folgenden dann die zentralen Fragen: Welche Maßnahmen leiten sich daraus ab und wie kann ich die Maßnahmen sinnvoll kombinieren? Unsere Vorschläge dokumentieren wir in ‚Roadmaps‘ und ‚Architektur-Leitplanken ‘. Diese Leitplanken können sich sowohl auf IT-Prozesse beziehen, aber auch auf konkrete IT-Lösungen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil meiner Aufgabe ist es noch, eine Verbindlichkeit für diese Planung zu erhalten. Dazu haben wir in der Postbank Systems Architektur-Boards etabliert, in denen die Planungen verabschiedet werden - eins pro Systembereich und ein übergeordnetes Board für die Postbank-Systems.

Womit beschäftigen Sie sich aktuell?
Meine inhaltlichen Schwerpunkte liegen alle im Umfeld des Core-Bankings – in den Bereichen Business-Partner, Kontoführung, Zahlungsverkehr und Dokumenten-Management. Hier gab es verschiedene Themenstellungen im Zuge der Entflechtung mit der Deutschen Bank. Es ging zu einem großen Teil darum, Planungen zur Reduktion der IT-Komplexität zu erstellen. Zukünftig werden wir darüber hinaus analysieren, welche Anpassungen an die IT-Landschaft sich aus der Digitalisierung ergeben.

Was braucht man für den Job?
In meiner Funktion spielt ein breites Fachwissen eine große Rolle. Ich muss nicht der beste Datenbank-Spezialist sein, nicht der beste Zahlungsverkehrsspezialist, nicht der beste Projektleiter, nicht der beste Linienmanager. Aber ich muss ihre spezifischen Anforderungen verstehen, um gegebenenfalls die Sprache des jeweiligen anderen übersetzen zu können. Dabei hilft mir, dass ich vor meiner Zeit bei der Postbank sowohl für Produkthersteller als auch für Beratungsunternehmen gearbeitet habe. Neben dem Fachwissen ist auch eine hohe soziale Kompetenz eine Voraussetzung für meinen Job, sowie die Kompetenz zu dokumentieren und zu präsentieren.

Insgesamt ist es meine Aufgabe, heute Empfehlungen auszusprechen, damit wir für die Zukunft optimal gerüstet sind. Deshalb gibt es für  Enterprise-Architekten auch die Freiheit, sich in Teilen ihre Aufträge selber zu definieren. Dies gibt mir viel Flexibilität und Gestaltungsspielraum.

Warum arbeiten Sie gerne in der Postbank Systems?
Zunächst möchte ich die Postbank Systems als Arbeitgeber loben. Sie bietet mir die Möglichkeit in einer Atmosphäre zu arbeiten, in der man gemeinsam nach Lösungen sucht, die von Vertrauen und Respekt geprägt ist und in der der Mensch im Vordergrund steht. Darüber hinaus gefällt mir auch meine spezifische Aufgabe. Ich mag es, immer wieder mit neuen Themen konfrontiert zu werden, mir neue Themen suchen zu dürfen und mit den Kollegen und Experten aus den verschiedensten Bereichen zu arbeiten.


Interesse geweckt? Erfahren Sie hier mehr zu Ihren Einstiegsmöglichkeiten bei der Postbank Systems.