Ombudsmann geschlossene Fonds

Ablauf des Ombudsmannverfahrens

Wenn Ihnen eine Beteiligung an einem geschlossenen Fonds über ein Unternehmen des Postbank-Konzerns vermittelt wurde und Sie davon ausgehen, zum Zeitpunkt der Vermittlung nicht anleger- und/oder anlagegerecht beraten worden zu sein, können Sie ihre Beschwerde schriftlich auf dem Postwege an den Ombudsmann an folgende Adresse richten:

Deutsche Postbank AG
Ombudsmann geschlossene Fonds
Friedrich-Ebert-Allee 114-126
53113 Bonn

Bitte bedienen Sie sich hierzu des hier verlinkten Formulars, das Ihnen helfen soll, den Sachverhalt möglichst klar zu beschreiben. Sollten Ihnen weitere Unterlagen aus dem seinerzeitigen Vermittlungsgespräch vorliegen (Beratungsbogen, etc.) fügen Sie diese bitte auch in Kopie bei.

Der Ombudsmann befasst sich ausschließlich mit Beschwerden im Zusammenhang mit der Vermittlung von geschlossenen Fonds durch ein Unternehmen des Postbank-Konzerns. Weitergehende Beschwerden, die eigene Produkte oder Dienstleistungen des Postbank-Konzerns bzw. die Vermittlung von anderweitigen Produkten oder Dienstleistungen anderer Anbieter zum Gegenstand haben, fallen nicht in die Zuständigkeit des Ombudsmanns.

Das Ombudsmannverfahren wurde speziell für die Kunden eingerichtet, die nicht anwaltlich vertreten sind. Kunden, deren Interessen durch Rechtsanwälte vertreten werden, können nicht am Ombudsmannverfahren teilnehmen.

Sollte der Sachverhalt allerdings bereits Gegenstand eines gerichtlichen Rechtsstreits oder eines Verfahrens vor einer Gütestelle sein, in der Vergangenheit gewesen sein oder während des Ombudsmannverfahrens dort anhängig gemacht werden, wird der Fall im Ombudsmannverfahren nicht noch einmal aufgegriffen bzw. weiter bearbeitet. Dasselbe gilt, wenn die Angelegenheit durch außergerichtlichen Vergleich bereits endgültig beigelegt wurde. Ferner wird eine Beschwerde nicht aufgegriffen, wenn in der Angelegenheit bereits eine andere zuständige außergerichtliche Streitschlichtungsstelle (z.B. Ombudsmann der privaten Banken, Ombudsleute der Privaten Bausparkassen) eine Entscheidung getroffen hat oder soweit bei einer der vorgenannten Stellen bereits eine Beschwerde eingelegt wurde.
 
Um Ihre Beschwerde in einem zeitlich überschaubaren Rahmen bearbeiten zu können, ist eine Vernehmung von Zeugen oder Sachverständigen im Rahmen des Ombudsmannverfahrens nicht möglich. Das Ombudsmannverfahren ist für Sie als Kunde unentgeltlich. Sie haben nur Ihre eigenen Kosten (Porto, Telefon, Kopierkosten etc.) zu tragen.