Hilfe im Notfall: Dispo-Kredit

Aus Ausgabe 2/2012

Überziehungskredite sind unbürokratisch und sofort verfügbar – eine gute Lösung, um kurzzeitige finanzielle Engpässe zu überbrücken. Knapp jeder dritte Deutsche nutzt die Vorzüge des "Dispos".

Bild Nr. 1162
Quelle: Postbank

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Die Waschmaschine gibt ihren Geist auf, das Konto ist leer und die Steuerrückzahlung wird erst im nächsten Monat überwiesen. Bei so einem finanziellen Engpass kann ein Dispokredit helfen. Je nach Einkommenssituation bieten Hausbanken den Inhabern eines Girokontos ein flexibles Darlehen, das sofort wieder getilgt werden kann. Diese bequeme Lösung hat ihren Preis. Der Zinssatz liegt spürbar höher als für einen regulären Privatkredit. "Der Dispokredit ist eine Lösung, um kurzfristig finanzielle Lücken zu schließen. Größere, planbare Anschaffungen sollten aber besser mit einem günstigeren Ratenkredit bezahlt werden", erklärt Heiko Thunig von der Postbank. Eine aktuelle Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank zeigt, dass 31 Prozent der Deutschen ihren Überziehungskredit nutzen, und zwar vier Prozent jeden Monat, sechs Prozent mehrmals im Jahr und 21 Prozent selten. 42 Prozent haben ihn, nehmen ihn aber nicht in Anspruch. Jeder Vierte hat keinen Dispo auf seinem Konto eingerichtet. Insbesondere die Befragten über 60 Jahren (55 Prozent) verzichten komplett darauf. "Ist der Dispokredit einmal eingerichtet, kann man sofort und ohne weitere Formalitäten darüber verfügen", so Heiko Thunig. "Ein flexibleres Darlehen gibt es nicht."

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Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch-Reichelt
Pressesprecherin
iris.laduch-reichelt@postbank.de
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