Kinderleicht anlegen mit Fondssparplänen

Aus Ausgabe 1/2015

In Zeiten niedriger Zinsen kommen Anleger, die mehr aus ihren Ersparnissen machen wollen, kaum an der Börse vorbei. Mit Fondssparplänen profitieren auch konservativ ausgerichtete, sicherheitsliebende Sparer von den Chancen der Aktienmärkte.

Bild Nr. 1291, Quelle: Postbank
© Dmitriy Shironosov

Download Bild-Datei (JPG, 296 KB)

Ob zur Geburt, zum Geburtstag oder zur Einschulung: Es gibt zahlreiche Anlässe, zu denen Oma und Opa ihre Enkel mit ein paar Euro beglücken. Schade, wenn das Geld einfach ins Sparschwein wandert und keine Zinsen bringt. Eine lukrative Alternative ist der Fondssparplan. Mit ihm erhöht sich die Chance, eine ordentliche Rendite auf das eingezahlte Geld zu erwirtschaften und mit 18 das erste Auto bezahlen zu können. Karsten Rusch, Experte für Aktien bei der Postbank: "Auch als langfristige Vorsorge fürs Rentenalter oder für größere Anschaffungen in der Zukunft ist ein Fondssparplan ideal. Er vermehrt das investierte Geld fast automatisch, auch wenn es keine Zinsgarantie gibt wie beim Sparbuch." So funktioniert es: Beim Fondssparplan kaufen Anleger jeden Monat für einen festen Betrag Anteile eines Fonds und profitieren so langfristig von steigenden Kursen an der Börse. Gleichzeitig ist das Risiko bei fallenden Kursen auf ein Minimum reduziert beziehungsweise wird über die Laufzeit hinweg ausgeglichen. Möglich macht es der sogenannte Cost-Average- oder Durchschnittskosten-Effekt, der beschreibt, dass sich Kursgewinne und -verluste über die Laufzeit des Fondssparplans die Waage halten. Denn die Anteile des Fonds werden immer zum aktuellen Kurswert gekauft, während der gezahlte Betrag gleich bleibt. "Bei niedrigen Kursen kaufen die Sparer also mehr Anteile, bei höheren Kursen weniger. Über die Dauer von mehreren Jahren oder sogar Jahrzehnten führt das dazu, dass der Gesamtwert der gekauften Anteile in aller Regel kontinuierlich ansteigt", erklärt Karsten Rusch. Bei der Wahl des richtigen Fondssparplans sollte man sich gut beraten lassen. Denn auch hier kann man, wie beim Einmalkauf von Fondsanteilen, aus einem großen Portfolio wählen. Neben Fonds mit höherem Risiko und ebenso hoher Gewinnchance gibt es gleichzeitig Angebote für sicherheitsorientierte, konservative Anleger, die jedoch weniger Rendite abwerfen.

Staatlich gefördert

Gut zu wissen: Ein Fondssparplan als Baustein der Altersvorsorge wird vom Staat mit der Riester-Zulage gefördert. Am Ende der Laufzeit garantieren Riester-Fondssparpläne das eingezahlte Kapital – im schlimmsten Fall erhält der Sparer also keine Rendite, dafür aber die staatliche Förderung. Laut den Ergebnissen einer aktuellen Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank sind Fonds übrigens die beliebteste Wertpapieranlage der Deutschen: Knapp 20 Prozent der Bundesbürger nutzen sie zum Vermögensaufbau. Besonders beliebt sind Fonds unter den 30- bis 39-Jährigen. In dieser Altersgruppe vertrauen knapp 30 Prozent auf diese Anlageform.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
Download JPG