Selbst und ständig – mit Erfolg!

Aus Ausgabe 3/2015

Wer sein eigener Chef sein möchte, sollte den Schritt in die Selbstständigkeit gründlich planen und sich staatliche Zuschüsse sichern. Denn eine clevere Geschäftsidee allein garantiert längst nicht den finanziellen Erfolg.

Der Schritt in die Selbstständigkeit muss gut vorbereitet werden
Bild Nr. 1324, Quelle: Postbank
© goodluz

Download Bild-Datei (JPG, 254 KB)

Endlich den lang gehegten Traum vom eigenen Geschäft verwirklichen oder ein Start-up gründen: Rund 4,4 Millionen Menschen in Deutschland haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2014 selbstständig gearbeitet. Damit der Traum Aussicht auf Erfolg hat, gilt es, die Selbstständigkeit gut vorzubereiten – auch wenn sie erst einmal nur nebenberuflich betrieben wird. Ein wichtiger Baustein ist die Einrichtung eines Geschäftskontos bei der Hausbank, über das alle geschäftlichen Zahlungen abgewickelt werden. Denn auch in der Gründungsphase brauchen Geschäftspartner und Behörden eine Kontonummer. Schon jetzt fallen zahlreiche Kontobewegungen an – vom Honorar für den Steuerberater über Kosten für die Einrichtung des Geschäftes bis hin zum Eingang von Fördergeldern. "Indem der private vom geschäftlichen Zahlungsverkehr klar getrennt wird, ist es leichter, den Überblick zu behalten", sagt Cerstin Krappmann, Zahlungsverkehrsmanagerin der Postbank für Geschäfts- und Firmenkunden. Zwar ist ein Geschäftskonto nur für Kapitalgesellschaften (wie GmbHs und UGs) Pflicht, aber auch Selbstständige profitieren davon – sei es durch Onlinebanking oder beim täglichen Zahlungsverkehr. Wer seinen Kunden bargeldloses Bezahlen ermöglich will, wird von seiner Hausbank beraten und bei der Auswahl und Installation des passenden Kartenterminals unterstützt. Doch nicht nur beim Bezahlen vor Ort haben Banken Lösungen für Unternehmer im Angebot. Sie offerieren komplette Bezahlsysteme, mit denen zum Beispiel Onlineshops alle eingehenden Zahlungen komfortabel, zentral und vor allem sicher abwickeln können. "Zahlungssicherheit ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines Unternehmens", sagt die Postbank Expertin, „besonders in der Gründungsphase können Zahlungsausfälle direkt zu schwierigen finanziellen Engpässen führen.“ Um die Selbstständigkeit mit einem finanziellen Polster zu starten, sollten sich Existenzgründer den Zuschuss der Bundesagentur für Arbeit nicht entgehen lassen. Wer sich arbeitslos meldet und noch mindestens 150 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld I hat, kann ein halbes Jahr lang eine beachtliche steuerfreie Unterstützung erhalten. Doch die Förderung wird nicht verschenkt. Neben der Expertise einer fachkundigen Stelle – wie der Industrie- und Handelskammer oder eines Fachverbandes – muss der Gründungswillige einen detaillierten Businessplan vorlegen.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
Download JPG