Tagesgeldkonto gewinnt

Aus Ausgabe PD Extra – Sparen

Immer mehr Deutsche legen ihre Ersparnisse auf einem Tagesgeldkonto an – im Vergleich zum Vorjahr stieg der Anteil der Anleger um mehr als 50 Prozent. Eine sinnvolle Entscheidung, denn trotz aktueller Niedrigzinsphase bietet das Tagesgeldkonto zahlreiche Vorteile.

Knapp jeder Sechste bewahrt seine Ersparnisse zu Hause auf
Bild Nr. 1341, Quelle: Postbank
© Sanda Stanca

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Auch wenn das anhaltende Zinstief derzeit keine hohe Rendite verspricht, haben immer mehr Bundesbürger ein Tagesgeldkonto. Laut einer aktuellen Vergleichsumfrage im Auftrag der Postbank nutzen rund 40 Prozent der deutschen Sparer diese Anlageform – ein Plus von rund 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit rückt das Tagesgeldkonto von Platz fünf im Jahr 2014 auf Platz zwei der beliebtesten Geldanlagen vor. Beliebter ist nur noch das Girokonto (47 Prozent). Auf das Tagesgeldkonto folgen in der Rangliste das klassische Sparkonto (33 Prozent), die Lebensversicherung (22 Prozent), das Festgeldkonto (22 Prozent), der Bausparvertrag (20 Prozent) sowie Aktien und Fonds (18 Prozent). Weitere 18 Prozent bewahren ihre Ersparnisse zu Hause auf, zum Beispiel in der Spardose. Was macht das Tagesgeldkonto für so viele Sparer attraktiv? "Im Gegensatz zum Festgeldkonto oder Sparbuch kann der Inhaber eines Tagesgeldkontos jederzeit über seine gesamten Einlagen verfügen. Und wenn es an ein Girokonto angeschlossen ist, werden überwiesene Beträge unverzüglich gutgeschrieben", erläutert Dr. Marc Emanuel Schüssler von der Postbank die Vorzüge. "Zudem erhält der Konto­inhaber – anders als beim meist unverzinsten Girokonto – eine Rendite."

Sicher ist sicher

Auch der hohe Grad der Sicherheit der Einlagen ist ein wichtiges Argument: Das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto unterliegt der Einlagensicherung. "nnerhalb der Europäischen Union sind Bankeinlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich geschützt", erläutert Schüssler. "Institute wie die Postbank gehören zusätzlich dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken an. Durch die Mitgliedschaft kann jeder einzelne Kunde ohne Selbstbehalt um ein Vielfaches dieses Betrages entschädigt werden – damit sind praktisch sämtliche Einlagen geschützt." Das Sicherheitsargument scheint vor allem für weibliche Anleger entscheidend zu sein: Laut Postbank Umfrage favorisieren 46 Prozent der Frauen und nur 34 Prozent der Männer das Tagesgeldkonto. Die männlichen Befragten legen ihre Ersparnisse mit 21 Prozent hingegen häufiger in Wertpapieren an, die mehr Rendite versprechen, aber auch mit höheren Risiken behaftet sind. Von den Frauen investieren nur 14 Prozent in Aktien und Fonds.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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