2009

BHW Bausparkasse spürt Belebung bei Sanierungen und Modernisierungen

Neubau-Förderung muss verbessert werden

Presseinformation vom 30.04.2009

Die BHW Bausparkasse ist für die Zukunft gut gerüstet, so der Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Gasda am Mittwoch anlässlich des BHW Forums in Hameln. Nach einem kurzen Rückblick auf das erfolgreiche Jahr 2008, das für die BHW Bausparkasse von zweistelligen Zuwachsraten beim Bausparen und einem Rekord bei den Baugeldauszahlungen geprägt war, skizzierte Gasda die Erwartungen der Nummer zwei unter den deutschen Bausparkassen für das laufende Geschäftsjahr. „Wir spüren eine Belebung bei den Sanierungen und Modernisierungen in unserem Kreditgeschäft. Die Finanzierungswünsche nehmen zu, aber die Finanzierungssummen werden geringer.“

Die Gründe dafür liegen für den Vorstandschef des Baufinanzierers der Postbank auf der Hand. Während der Modernisierungsbedarf bei einem Immobilienaltbestand von 28 Millionen Altbauwohnungen weiter zunimmt, hat die Zahl der Neubaugenehmigungen im Jahr 2008 mit 175.000 einen absoluten Tiefstand erreicht. Dabei liegt der Bedarf weitaus höher, da die Zahl der Haushalte aus demografischen Gründen weiter zunehmen wird und die Ansprüche an Wohnqualität steigen werden. Gasda geht davon aus, dass Deutschland auf einen deutlichen Wohnungsmangel hinsteuern wird und fordert die Politik auf, sich wohnungspolitisch stärker auch auf den Wohnungsneubau auszurichten.

BHW hat sich den neuen Herausforderungen bereits in den letzten Jahren gestellt und Produkte und Prozesse auf die neuen Entwicklungen ausgerichtet. „Wir haben uns auf das konzentriert, was wir können. In den Geschäftsfeldern Bausparen und Baufinanzierung lagen und liegen unserer Stärken. Hier besitzen wir viel Know-how“, fasst Gasda die Unternehmensstrategie zusammen.

Davon profitieren auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Anstrengungen in den vergangenen Jahren eine erfolgreiche Neuausrichtung ermöglicht haben. Die BHW Bausparkasse hat ihre Position im Markt weiter gefestigt und ihre Stellung im Postbank Konzern als Kompetenzcenter für das Baufinanzierungs-Processing weiter ausgebaut. Dadurch sind die Arbeitsplätze am Standort Hameln sicherer geworden, so die positive Botschaft an die Region. Dies gilt auch für die Zahl der Ausbildungsplätze. Wie im vergangenen Jahr sollen auch 2009 voraussichtlich 130 Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt werden.

Kontakt

Rüdiger Grimmert

Rüdiger Grimmert
Pressesprecher
ruediger.grimmert@postbank.de
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