Postbank spendet 63.500 Euro für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Würzburg

Auf Vorschlag der Aktion Mensch geht die Spende aus dem Postbank Gewinn-Sparen an das Modellvorhaben Pädagogisch-Soziale Assistenz des Ehrenamtlichen Sozialdienstes in Würzburg - 127.000 Euro Gesamtspende aus Gewinnsparen für Kinder- und Jugendhilfe

Presseinformation vom 30.01.2009

Ein geregelter Tagesablauf, eine warme Mahlzeit oder gar Betreuung bei den Hausaufgaben – viele sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche bekommen von ihren Eltern nicht die Unterstützung, die sie für den erfolgreichen Besuch einer Schule oder für eine Lehrstelle brauchen würden. Sie bleiben aufgrund ihrer Herkunft den Anforderungen von Schule und Arbeitsumfeld gegenüber chancenlos und demotiviert. Unterstützung und eine gezielte Einzelförderung kann diesen Kindern jedoch die Chance auf einen Abschluss und einen Ausbildungsplatz eröffnen. Diesem Ziel hat sich das Modellprojekt Pädagogisch-Soziale Assistenz des Ehrenamtlichen Sozialdienstes in Würzburg verschrieben. Die Postbank unterstützt dieses Engagement mit einer Spende von 63.500 Euro, die sie heute im Kinderzentrum Spieli an Pfarrer Werner Schindelin und Schwester Ruperta Krieger überreichte.

Alexander Böhm (2. v. r.) überreicht einen Scheck über 63.500 Euro an Schwester Ruperta Krieger und Pfarrer Werner Schindelin von der Pädagogisch-Sozialen Assistenz Würzburg. Das Geld stammt aus dem Postbank Gewinnsparen
Scheckübergabe

Alexander Böhm (2. v. r.) überreicht einen Scheck über 63.500 Euro an Schwester Ruperta Krieger und Pfarrer Werner Schindelin von der Pädagogisch-Sozialen Assistenz Würzburg. Das Geld stammt aus dem Postbank Gewinnsparen.



“Kinder und Jugendliche fit zu machen für Schule oder Beruf und ihnen dadurch den Weg aus finanzieller Abhängigkeit in ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen, ist eine Herausforderung und oft nur mit großem persönlichen Einsatz möglich“, sagte Jürgen Gausepohl, Bereichsleiter Produktmanagement Anlage und CRM bei der Postbank. „Wir als Postbank freuen uns, dass wir mit unserer Spende hier unterstützen und helfen können.“ Das Glück über die Spende war groß. „Das Geld ist ein Geschenk des Himmels“, freute sich Pfarrer Werner Schindelin, der das Modellprojekt aus der Taufe gehoben hat. „Damit ist unser Projekt für die nächsten zwei Jahre gesichert“, so Schindelin weiter. Vor allem in die Bezahlung von Mitarbeitern soll das Geld investiert werden. Pfarrer Schindelin hofft, von diesem Betrag eine feste Halbtagsstelle finanzieren zu können. Bislang arbeiten sechs Sozialpädagogen und eine Heilpädagogin stundenweise für die Pädagogisch-Soziale Assistenz, die dem Kinderzentrum Spieli angegliedert ist.

In diesem Jahr beträgt die Spendensumme aus dem Gewinnsparbuch insgesamt 127.000 Euro. Die Postbank unterstützt damit auf Anregung der Aktion Mensch zwei Projekte der Kinder- und Jugendhilfe. 63.500 Euro davon gehen an das Modellvorhaben Pädagogisch-Soziale Assistenz in Würzburg. Die andere Hälfte erhält das Hamburger Projekt BOX-OUT e.V. Im Rahmen dieses Schulprojektes sollen Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund über den Boxsport gezielten Aggressionsabbau lernen und die sozialen Beziehungen untereinander verbessern. Erklärtes Ziel dieses Projektes ist die Gewaltprävention.

Seit 2004 unterstützt die Postbank die soziale Arbeit der Aktion Mensch. Durch die jährliche finanzielle Zuwendung aus dem Postbank Gewinnsparen profitieren Projekte der Behindertenhilfe und -selbsthilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Für jeden Euro, den die Postbank als Gewinn-Bonus am Jahresende an die Sparer ausschüttet, spendet die Bank zusätzlich einen Cent. Seit 2004 hat die Postbank insgesamt 793.000 Euro an Projekte und Einrichtungen gespendet, die Aktion Mensch zuvor ausgewählt hatte.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch-Reichelt
Pressesprecherin
iris.laduch-reichelt@postbank.de
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