2011

Winterquartier für Sommergefühle

Presseinformation vom 04.01.2011

Auch im Winter Sonne tanken – diesen Wunsch können sich Hauseigentümer erfüllen, die einen Wintergarten anbauen. Dank nachhaltiger Planung genießen sie ihren Garten auch bei Regen oder Schnee „hautnah“.

Wohnzimmer mit Ausblick, lichtdurchflutetes Arbeitszimmer oder tropisches Pflanzen-Paradies: Ein Wintergarten bietet viel Raum für individuelle Wohnwünsche. Gerade im Herbst und Winter hat der gläserne Raum seinen ganz besonderen Reiz: Von hier aus kann man Natur und Landschaft auch bei ungemütlicher Witterung ganz bequem erleben. Um sich den Zugewinn an Wohnqualität über das ganze Jahr zu sichern, sind die Anforderungen an die Planung und Konstruktion hoch. „Die große Glasfläche lässt mit der Sonne auch Licht und Wärme in das Haus – Letztere ist jedoch schnell wieder verschwunden, wenn die Wärmedämmung unzureichend ist“, so Iris Laduch-Reichelt von der BHW Bausparkasse. Da Glas nur etwa ein Viertel der Dämmleistung einer Wand aufweist, sollten die Glasflächen modernsten Anforderungen entsprechen.

Freiluftgefühl zu jeder Jahreszeit: Wintergärten
Freiluftgefühl zu jeder Jahreszeit: Wintergärten
Quelle: BHW Bausparkasse/Casa Vitrum;
BildNr. 5671;
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Fit für den Winter
Modernes Wärmeschutzglas und gut dämmende Profile stellen sicher, dass Wintergartenbesitzer nicht zum Fenster hinaus heizen. Ein effektives Be- und Entlüftungssystem reguliert die Temperatur und leitet Feuchtigkeit nach außen. Trotz bester Glasflächen und Profile muss die Heizleistung im Wintergarten höher sein, als in Räumen mit massiven Wänden. Glas speichert die Wärme schlechter als Mauerwerk. „Empfehlenswert ist der Einbau eines innovativen Brennwertkessels in Verbindung mit einer Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung“, erklärt BHW-Expertin Laduch-Reichelt. „Die Module können direkt in das Wintergartendach integriert werden.“ Auch eine Wärmepumpe kann die ideale Lösung sein: Wird eine Fußbodenheizung installiert, nutzt sie die niedrigen Vorlaufzeiten einer Wärmepumpe optimal.

Genehmigung ist Pflicht
Wie alle Anbauten sind Wintergärten genehmigungspflichtig. So stellt der Gesetzgeber sicher, dass das Gebäude den statischen und energetischen Ansprüchen entspricht. Der Bauherr reicht den Antrag auf Baugenehmigung und die Bauvorlagen bei seiner Gemeinde oder dem Bauamt der Stadtverwaltung ein. Die Kosten für einen Wintergarten hängen stark von der individuellen Planung ab – nach oben gibt es kaum eine Grenze. Für eine Standardausführung rechnet der Wintergarten-Fachverband mit einem Preis von rund 750 bis 800 Euro pro Quadratmeter Oberfläche. Dieser Betrag beinhaltet allerdings noch keine Kosten für Fundament, Heizung oder Bodenbelag. Der gläserne Anbau ist zwar nicht günstiger als ein konventioneller – steigert jedoch deutlich den Wohnkomfort und auch den Wert der Immobilie.

Kontakt

Rüdiger Grimmert

Rüdiger Grimmert
Pressesprecher
presse@postbank.de
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Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch-Reichelt
Pressesprecherin
iris.laduch-reichelt@postbank.de
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