2011

Energiesparen – wer soll das bezahlen?

Presseinformation vom 20.09.2011

Die energetische Sanierung von Millionen Altbauten in Deutschland ist ein Jahrhundertprojekt, das Mieter und Eigentümer entschlossen und gemeinsam anpacken müssen. Dafür plädiert Dieter Pfeiffenberger, Vorstandsvorsitzender der BHW Bausparkasse.

Dieter Pfeiffenberger,
Vorstandsvorsitzender BHW
Bausparkasse

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Milliardeninvestitionen stehen in den kommenden Jahrzehnten an, um unsere alten Häuser fit für die neuen energetischen Anforderungen zu machen. Siedlungshäuschen, Bungalows und Mehrfamilienhäuser der Nachkriegszeit sind errichtet worden, als Energie wenig kostete und der Klimaschutz keine Rolle spielte. Heute gehen 40 Prozent des Energieverbrauchs auf das Heizen und die Warmwassererzeugung zurück – und damit ein Drittel aller CO2-Emissionen.

Gemeinsame Kraft­anstrengung

Auf knapp ein Prozent der 15,6 Millionen vor 1995 errichteten Altbauten taxiert das Darmstädter Institut Wohnen und Umwelt (IWU) die aktuelle Sanierungsquote. Doch das reicht bei Weitem nicht. Nach Plänen der Bundesregierung soll das Sanierungstempo kräftig anziehen. Ein notwendiges Ziel, ohne Frage, aber wer wird die Rechnung für Wärmedämmung, neue Fenster und innovative Heizungssysteme begleichen? Die Eigentümer von selbst genutzten Einfamilienhäusern oder vermieteten großen Wohnhäusern?
Nein, die Modernisierung des Immobilienbestandes ist eine so große Aufgabe, dass sie nur in gemeinsamer Kraftanstrengung von Eigentümern und Mietern überhaupt zu schaffen ist. Dieser Überzeugung ist auch die Mehrheit der Bundesbürger, wie unsere Emnid-Umfrage belegt.

Gemeinsam für mehr Energieeffizienz
Bild Nr. 5742
Quelle: BHW Bausparkasse / Dirk Masbaum

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Intelligente Finanzierung

Eigentümer brauchen solide Beratung, intelligente Finanzierungsmodelle und staatliche Fördergelder, um eine Sanierung zu stemmen. Dem Bausparen kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Es hilft, Kapital aufzubauen, und stellt zum richtigen Zeitpunkt zinsgünstige Kredite bereit. Ein Bausparvertrag lässt sich dabei variabel mit den Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kombinieren.
Zwar steigt der Wert der energetisch sanierten Immobilien, aber die finanziellen Möglichkeiten der Eigentümer dürfen nicht über die Maßen strapaziert werden. Mieter profitieren genauso, wenn ihre „zweite Miete“, die Nebenkosten, deutlich sinkt. Energiesparmaßnahmen entlasten ihre Haushaltskasse spürbar und nachhaltig. Von einer Sanierung profitieren alle. Und deshalb sollten sich auch ausnahmslos alle an den Kosten beteiligen.

Sanierung schafft Arbeitsplätze

Energetische Sanierung amortisiert sich für Modernisierer und ist volkswirtschaftlich ein Gewinn. Jede Baumaßnahme löst Investitionen aus, sichert Arbeitsplätze und schafft neue. Jede Einzelne trägt zum Klimaschutz bei. Lassen Sie uns das Jahrhundertprojekt gemeinsam anpacken!

Kontakt

Rüdiger Grimmert

Rüdiger Grimmert
Pressesprecher
ruediger.grimmert@postbank.de
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Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch-Reichelt
Pressesprecherin
iris.laduch-reichelt@postbank.de
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